Januar 20, 2022

“Mir hat nie jemand die Red-Bull-Dose am Brett verboten.”

Nicht ohne meine Dose: Die Partnerschaft Nakamura-Red Bull besteht noch, ist aber in der jüngeren Vergangenheit zu einer der kleineren geworden, die der auf Twitch und YouTube mit jeweils mehr als einer Million Followern gesegnete Schach-Unterhalter pflegt. | Foto via Sinquefield Cup

Im Kragen-Konflikt um Spieler-Sponsoren fordert US-Großmeister Hikaru Nakamura jetzt von der FIDE, energisch einzugreifen, um der Angelegenheit ein Ende zu bereiten.

Grand-Prix-Organisator World Chess will die Sponsoren der Spieler zur Kasse bitten, andernfalls dürften sie beim Grand Prix nicht präsent sein. Nach dem Inder Vidit und dem Niederländer Anish Giri ist Nakamura der dritte Grand-Prix-Teilnehmer, der in dieser Sache deutlich Stellung bezieht. Nach eigenem Angaben hat er das Ansinnen des Veranstalters in einem Schreiben an World Chess scharf zurückgewiesen. Das und mehr sagte Nakamura jetzt auf YouTube.

Vor dem Grand Prix: zur Kasse, bitte – Kragen-Konflikt im Spitzenschach

World Chess organisiert und vermarktet im Auftrag der FIDE den Grand Prix, der am 3. Februar in Berlin beginnt, voraussichtlich das letzte FIDE-Turnier unter World-Chess-Obhut. Ende vergangener Woche bekamen die 24 Teilnehmer Post von World-Chess-Chef Ilya Merenzon. Darin stand, sollten die Spieler wünschen, dass ihre Sponsoren sich im Rahmen des Grand Prix präsentieren, sollten sie sich melden, und sie bekämen ein Angebot. Unter anderem hieß es laut einem Bericht auf chess24:

Weiterlesen

Print Friendly, PDF & Email
Share this
EnglishDeutsch