Januar 24, 2022

Keymer: “Suchen weitere Unterstützung.”

Eine Saison wird rund 60.000 Euro kosten.“ Das hat Vincent Keymer jetzt in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Text hinter der Bezahlschranke) über den unmittelbar bevorstehenden Beginn seiner Karriere als Schachprofi gesagt – und durchblicken lassen, dass die Finanzierung dieser Kosten nicht gesichert ist. In Sachen Sponsorensuche gebe es „Ideen und Annäherungen, aber noch nichts Konkretes“.

https://youtu.be/UjkLhk5rgVc

Schon der zweite Platz bei der veritabel besetzten Europameisterschaft im September war eine Überraschung. Wer hätte gedacht, dass Keymer wenig später Platz fünf beim riesig besetzten Grand Swiss und die Qualifikation für den Grand Prix folgen lässt?!

Das ausführliche Interview kreist um die Coronamonate, um die Doppelbelastung Schule-Schach sowie die Perspektive für die Profizeit danach, die mit einer sportlich gewaltigen Herausforderung beginnen wird: dem Grand Prix von Februar bis April, bei dem die letzten beiden Plätze fürs Kandidatenturnier 2022 zu vergeben sind. Wie sich Abiklausuren im Januar und mündliches Abitur im März mit der Grand-Prix-Vorbereitung vereinbaren lassen, ob diese Vorbereitung womöglich ausfällt oder aufs Nötigste beschränkt werden muss, fragt der Interviewer nicht.

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