November 30, 2021

Team-EM: Niederlagen gegen Russland und Aserbaidschan in Runde 3

In der dritten Runde der Team-EM gab es für die deutschen Nationalspieler:innen zwei Rückschläge zu verzeichnen. Gegen die haushoch favorisierten Russinnen mit Vize-Weltmeisterin und 2600er Aleksandra Goryachkina am Spitzenbrett setzte es eine deutliche 0,5:3,5 Niederlage. Bei den Männern ging der Krimi des Tages gegen die Auswahl von Aserbaidschan am Ende unglücklich mit 1,5:2,5 verloren. DSB-Sportdirektor Kevin Högy berichtet:

Frauen
Im Turnier der Frauen stand das Gipfeltrennen für die deutschen Nationalspielerinnen an. Russland heißt dort der große Favorit auf den Gewinn des Titels. Schon bei der Team-WM im Sitges Ende September dieses Jahres gewannen die Russinnen alle Mannschaftskämpfe und unterstrichen dort bereits, dass sie international einfach das Maß der Dinge sind. Für unsere deutsche Auswahl war nach zwei Auftakterfolgen dann auch erstmal Schluss.

Elisabeth Pähtz verlor am Spitzenbrett gegen Aleksandra Goryachkina. Ausgangs der Eröffnung geriet unsere Spitzenspielerin auf Abwege, eine Grundreihentaktik ermöglichte der russischen Weltklassespielerin die Abwicklung in ein gewonnenes Endspiel. Auch Hanna Marie Klek und Jana Schneider mussten sich ihren Kontrahentinnen geschlagen geben. Während Hanna Marie in Zeitnot ein taktischer Fauxpas unterlief, leistete Jana Schneider lange Zeit in einem Turmendspiel erbitterten Widerstand – schlussendlich leider erfolglos. Das „Ehrenremis“ verbuchte dann noch Josefine Heinemann. Gegen die zweifache Blitzweltmeisterin Kateryna Lagno spielte Josefine eine saubere Partie, die bis ins Endspiel die Remisbreite nie verließ. Der halbe Punkt war daher der verdiente Lohn. Was Josefine über ihre Partie und das Match so denkt, erfahrt ihr am besten von ihr selbst.

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