November 30, 2021

Tony Miles (1955 – 2001)

Irgendwann müssen wir alle ja gehen und diese Welt verlassen, die einen früher, die einen später. Traurig ist es in jedem Fall.

Als im Jahr 2001 der englische Großmeister Tony Miles überraschend verstarb, traf es die Schachwelt wie ein Schock. Miles? So jung? Lebt nicht mehr? Das konnte niemand glauben, und doch war es so.
Als vielreisender Openspieler und Professional führte der sechsundvierzig Jahre alte Tony ein intensives, strapaziöses Leben, hinzu kam eine schwierige Diabetes-Erkrankung. Am 12.November 2001 entdeckte man ihn tot in seiner Wohnung in Birmingham, gestorben vermutlich an einem Herzinfarkt.

Miles war immer einer der Helden in meinem Schachleben, wie so viele der britischen Meister vor und mit ihm, Jon Speelman, Michael Basman (1…a7-a6!), Simon Webb (Schach für Tiger!), auch Nigel Short und natürlich der sehr und sehr langjährige Werderaner Luke McShane.
Sie alle spielten und spielen aufregendes Schach und haben viel Sinn für die Phantasie des Spiels. Humor auf und neben dem Brett – das gehört dazu.


Michael Adams – Luke McShane: How to go on?

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