Dezember 8, 2021

Hätte, hätte…: Baden-Baden gewinnt den knappen Showdown

Die erste Mannschaft der Ooser Schachgesellschaft Baden-Baden steht vor der Titelverteidigung. Nach einem 4,5:3,5 über den punktgleichen Konkurrenten SV Hockenheim würde den Baden-Badenern am heutigen Sonntag ein Unentschieden gegen den Tabellen-13. Speyer-Schwegenheim reichen, um den ersten Platz und die Meisterschaft zu verteidigen. Hockenheim muss, um seine kleine Chance zu wahren, den Tabellendritten Deizisau möglichst hoch schlagen und dann hoffen, dass Speyer-Schwegenheim eine Sensation gelingt.

Die Baden-Badener Doppelspitze (v.r.) Maxime Vachier-Lagrave und Viswanathan Anand vermochte gegen ihr Hockenheimer Pendant Ernesto Inarkiev und Ruslan Ponomariov (nicht im Bild) wenig auszurichten. | Foto: Johannes Winkler

Obwohl die Baden-Badener im Schnitt pro Brett fast 100 Elo-Punkte Vorteil hatten, verlief das Match zwischen den beiden Tabellenführern ausgeglichen. Eine Punkteteilung reihte sich an die nächste, und in zumindest einem dieser Fälle mag es mehr der Respekt vor dem Gegner als die Stellung auf dem Brett gewesen sein, die den Hockenheimer bewog, die Friedensofferte anzunehmen. Baden-Badens Richard Rapport hätte sich nicht beschweren können, hätte Arik Braun weitergespielt und versucht, mit Schwarz den ganzen Punkt zu holen.

Weil auch die mächtige Baden-Badener Doppelspitze Maxime Vachier-Lagrave/Viswanathan Anand gegen ihr Hockenheimer Pendant Ernesto Inarkiev/Ruslan Ponomariov wenig auszurichten vermochte, hing es schließlich beim Stand von 3:3 an zwei noch laufenden Partien. Und es offenbarte sich, dass dieses Match auch andersherum hätte ausgehen können.

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