September 25, 2021

Laskerpreis nach Löberitz

 

ELG-Vorsitzender Thomas Weischede (links) mit Andreas Daus, Präsident der SG Löberitz, die im Kleinen viel von dem macht, was im Großen fehlt: Anerkennung und Verbreitung des Schachs fördern. | Foto via „Emanuel Lasker Gesellschaft“

Im „Laskerjahr“ 2018 war es nicht ganz einfach, keinen „Lasker“ zu gewinnen. Nach dem Gießkannenprinzip hat die „Emanuel Lasker Gesellschaft“ (ELG) alle üblichen Verdächtigen aus der Schachblase mit ihrem Preis ausgezeichnet, dem „Lasker“, der „herausragende Verdienste zur Förderung des Schachs als Kultur- und Bildungsgut“ würdigen soll.

Alle üblichen Verdächtigen? Nein, zwei fehlten, Vlastimil Hort und Helmut Pfleger, beides Ehrenmitglieder der 2001 anlässlich des 60. Todestages Emanuel Laskers gegründeten Gesellschaft. Erstgenannter bekam den Preis 2019, Zweitgenannter bekam ihn 2020.

Jetzt ist der erste „Lasker“ des Jahres 2021 verliehen. Die SG Löberitz 1871 hat ihn von ELG-Chef Thomas Weischede anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens bekommen. Das Jubiläum hat der rührige Verein mit seinem Vorsitzenden Andreas Daus trotz Pandemie mit einer Festwoche gefeiert und obendrein ein klangvoll besetztes Meisterturnier ausgerichtet (siehe dieser Beitrag).

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