September 25, 2021

Weltcup-Qualifikation Runde 1: Ein Unglück kommt selten allein

Mit zwei Siegen aus elf Partien waren die deutschen Starter in Magdeburg bei der europäischen Qualifikation für den Weltcup nicht gerade vom Glück verfolgt. Dabei geht es um Einiges: Wer bei dem im K.-o.-System ausgetragenen Turnier seine Mini-Gruppe (acht Spieler:innen) gewinnt, fährt in diesem Jahr noch zum Weltcup, wo zwar hinter dem Regenbogen nicht ein Topf voller Gold, aber doch zumindest jede Menge Preisgeld winkt.

Gut lief es für Rasmus Svane und den ehemaligen Jugendweltmeister Arik Braun. Beide konnten ihre Partien gewinnen, wobei insbesondere Rasmus zum wiederholten Male in letzter Zeit seine brillante Eröffnungsvorbereitung blitzschnell in einen vollen Punkt verwandeln konnte. Mit den beiden respektablen Remisen der Jugendlichen Valentin Buckels und Richard Bethke gegen Martin Petrov bzw. Tomas Polak sind die guten Nachrichten dann aber auch schon erzählt.

Dmitrij Kollars und Vincent Keymer kamen beide gegen sich tapfer wehrende Gegner nicht über einen halben Punkt hinaus und für Frederik Svane, Ashot Parvanyan, Alexander Krastev und Fiona Sieber war an diesem Tag auch kein Blumentopf zu gewinnen. Gegen klar favorisierte Gegner setzte es jeweils eine Niederlage, wenngleich viele unserer Nachwuchshoffnungen häufig lange mithielten, bis dann irgendwann doch ein unglücklicher Fehlgriff das eigene Schicksal besiegelte.

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