Mai 7, 2021

Stefan Kindermann: „Ich wollte damals nichts anderes machen, als professionell Schach zu spielen“

Als Stefan Kindermann 1997 zur K.o.-Weltmeisterschaft in Groningen antrat, war er schon kein Profi mehr. Und doch gelang es ihm, einen der Mitfavoriten aus dem Turnier zu kegeln – ein Karrierehöhepunkt in einer Phase, in der sich der Münchner Großmeister, vielfache deutsche Nationalspieler und gebürtige Österreicher schon neu orientierte.

Heute ist Stefan Kindermann Geschäftsführer der Münchener Schachakademie. Wir haben mit dem 61-Jährigen seine Karriere Revue passieren lassen, nicht nur die schachliche, und ihn zu aktuellen Entwicklungen befragt. Hier der erste Teil des großen Kindermann-Interviews:

Stefan Kindermann beim Dortmunder Schachturnier 1985. | Foto: privat

Herr Kindermann, im Zusammenhang mit Kasparow-Bezwinger Markus Kappe war unlängst von der Deutschen Jugendmeisterschaft 1977 in Wallrabenstein die Rede. Dort haben mehrere angehende Großmeister mitgespielt, unter anderem Sie.

Ein besonderer Jahrgang. Vier der Teilnehmer wurden später Profis: Eric Lobron, Klaus Bischoff, Ralf Lau und ich. Mir ist das übrigens erst durch die Markus-Kappe-Artikel aufgefallen. 

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