September 25, 2021

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag DMITRY ANDREIKIN

Dmitry wurde in Rjasan geboren und interessierte sich von frühester Kindheit an für das Schachspiel. Er hatte Glück mit seinem Trainer – ein erfahrener Mentor und ein formidabler Lehrer. Viele Jahre später erinnerte sich Dmitry: „Ich hatte einen Trainer – Viktor Alexandrovich Pozharsky. Die Arbeit mit ihm ist die Grundlage aller Vorbereitungen. Ich bin ihm sehr dankbar“.

Andreikin wurde 1990 geboren, ein Jahr, das reich an Schachtalenten war. Seine Konkurrenten-Zeitgenossen waren beeindruckend: in den russischen Wettbewerben waren dies Ian Nepomniachtchi, Ildar Khairullin, Ivan Popov und in der internationalen Arena kamen noch Magnus Carlsen, Sergey Karjakin und Maxime Vachier-Lagrave hinzu. Dmitry überlebte jedoch nicht nur in dieser hochkarätigen Gruppe, sondern wurde zu einem der führenden Spieler seiner Generation: Er gewann und siegte bei mehreren Juniorenmeisterschaften und gewann zweimal, 2009 und 2010, die russische U20-Meisterschaft. Seine höchste Auszeichnung war die Juniorenweltmeisterschaft 2010, oder, wie es manchmal genannt wird, der Titel des Schachprinzen.

2008 war ein sehr wichtiges Jahr im Leben des jungen Großmeisters, denn er schrieb sich an einer Universität in Saratow ein. Dieses Institut bildete eine starke Schachmannschaft dank der Bemühungen eines berühmten Organisators und Enthusiasten, Alexey Vetrov, der vom ehemaligen Präsidenten, Vladimir Dines, unterstützt wurde. Darin wurde Dmitry Andreikin zweimaliger Gewinner des Europapokals der Landesmeister. Außerdem hatte er die Möglichkeit, seine Hochschulausbildung abzuschließen, ohne seine Schachkarriere aufzugeben. Am wichtigsten ist jedoch, dass Dmitry in Saratov seine zukünftige Frau Svetlana kennenlernte. Noch ein Wort von unserem Helden: „Als wir uns kennenlernten, lag mein Rating bei etwa 2520, vielleicht manchmal auch 2550. Und nachdem wir uns kennengelernt hatten, begann sie stetig zu steigen.“

Schon in jungen Jahren galt Andreikin als außergewöhnlich starker Blitzspieler, sowohl am Brett als auch im Internet. Im vergangenen Jahr bestätigte er seinen Ruf und gewann einen sehr schwierigen russischen Internet-Gran-Prix, den der russische Schachverband auf dem Portal „Chess Planet“ veranstaltete. Im Jahr 2012 gewann Dmitry die meisten Turniere, an denen er teilnahm: er gewann die erste Liga der russischen Meisterschaft und dann das Superfinale, indem er Sergey Karjakin und Peter Svidler im Tiebreak überholte, er gewann das „Champions Match“ gegen Ian Nepomniachtchi und holte mehrere erste Medaillen bei starken Schnellschachturnieren.

Er kommt regelmäßig in die Top 10 aller Schachprogramme, was ihn nicht davon abhält, bei regulären Turnieren großartige Leistungen zu erbringen. 2013 gab Dmitry Andreikin sein Debüt in Superturnieren – er spielte sehr gut beim Tal Memorial in Dortmund. Außerdem qualifizierte sich Dmitry für das Finale des Weltcups, gewann eine Einladung zum Kandidatenturnier und sicherte sich mit dem russischen Team eine Bronzemedaille bei der Europameisterschaft, wobei er im Endspiel einen entscheidenden Sieg errang. Beim Kandidatenturnier in Khanty-Mansiysk im Februar 2014 erreichte Andreikin 50 %.

Während des Frühjahrs und Sommers 2014 machte Dmitry eine Pause vom Schach, um mehr Zeit mit seiner Frau und seiner Tochter zu verbringen, die zu Beginn des Jahres geboren wurde. Andreikin zeigte beim FIDE Gran Prix in Baku – seinem ersten Turnier nach der Pause – keine besonders gute Leistung. Aber er fand bald zu seiner Form zurück und gewann bei der zweiten Etappe in Taschkent einen klaren ersten Platz.

Andreikin berechnet komplizierte Optionen blitzschnell und genau, schätzt die Situation auf dem Brett realistisch ein und ist sehr entschlossen, erfinderisch und psychologisch stabil. Vor ein paar Jahren kehrte Dmitry Andreikin in seine Heimatstadt Rjasan zurück und trägt zur Popularisierung des Schachs in der Stadt bei, wo eine nach ihm benannte Schule eröffnet wird.

Das Jahr 2016 brachte Dmitry Andreikin viele Erfolge: Er wurde Europameister im Schnellschach, gewann mit dem Team „Alkaloid“ aus Mazedonien den Europacup und trat vor allem in Reykjavik, Stockholm und Abu-Dhabi auf.

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