Mai 7, 2021

Die Doktor-Frage an den Deutschen Schachbund

Bei uns ging eine Stellungnahme des ehemaligen Präsidiumsmitglieds Walter Rädler ein.
 

 
Vor einem Jahr habe ich an den AKLV und das Präsidium des Deutschen Schachbundes eine E-Mail geschrieben, die zwei Punkte enthielt. 
 
a) Meine Meinung, das Doktor Markus Fenner als Geschäftsführer des DSB ungeeignet ist. Grund hierfür ist die meiner Meinung nach katastrophale Bilanz als Geschäftsführer des Marschall Chess Clubs in New York, dokumentiert in einem Schreiben des Vereins an die oberste amerikanische Steuerbehörde.
 
b) die Bitte, die im Internet erhobenen Zweifel an seinem akademischen Titeln zu klären, die dem DSB leider schaden 
 
Corona ist wie wir alle wissen, ein Brandverstärker und zwölf Monate später brennt es beim DSB leider bekanntlich an allen Ecken. 
 
Bei dem Treffen unserer Spitzenspieler mit dem DSB wurde meines Wissens erneut die Dr.-Frage gestellt, von der Prof.-Frage ganz zu schweigen. Die Antwort wurde erneut nicht gegeben. 
 
Über das Wirken von Doktor Fenner gibt es unterschiedliche Meinungen, für unseren Präsidenten ist er bekanntlich ein Glücksfall. Doch gerade in der heutigen Zeit muss Punkt b umgehend geklärt werden. 
 
Es gibt zwei Möglichkeiten: 
 
– Die Vorwürfe bleiben bestehen und schwächen weiterhin unser derzeitiges Präsidium
– Die Vorwürfe werden beseitigt, was normalerweise nicht schwer sein sollte und was schon längst hätte erledigt werden müssen 
 
Ich würde mich freuen, wenn die Zweifel umgehend und öffentlich ausgeräumt werden und lobe als Belohnung für die eindeutige Klärung des Falles 5000 Euro für den Deutschen Schachbund für die Gründung und Unterstützung einer neuen Prinzengruppe aus. 
 
Walter Rädler
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