Dezember 1, 2020

Mit Videochat: DSOL geht im Januar weiter

Matthias Wüllenweber.

8Ligen, 240 Mannschaften, 1800 Spieler. Die Zahlen zeigen, dass die im September beendete Deutsche Schach-Online-Liga (DSOL) einen Nerv getroffen hat. Eine Umfrage ergab, dass die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer sich eine Wiederholung der DSOL wünscht.

Die Spatzen pfiffen es schon seit Wochen von den Brettern, jetzt hat es DSB-Präsident Ullrich Krause bestätigt: Die DSOL 2 kommt. Im Januar soll es losgehen, und es soll besser werden als beim ersten Mal.

Vor allem soll noch mehr Gemeinschaftsgefühl unter den Mannschaften und ihren Zuschauern aufkommen. Dafür sorgt die neue Videochat-Funktion des Playchess-Servers, die es den Vereinsmitgliedern in ihrem Playchess-Raum erlaubt, sich von Angesicht zu Angesicht zusammenzuschließen, einander zu sehen und miteinander zu reden. ChessBase-Chef Matthias Wüllenweber hat jetzt auf Anfrage dieser Seite bestätigt, dass die neue Funktion bei der DSOL-Neuauflage zur Verfügung stehen wird.

Außerdem reagiert ChessBase auf die kritischen Rückmeldungen von Mannschaftsführern hinsichtlich der aufwändigen Administration. „Das wird erheblich vereinfacht“, kündigt Wüllenweber an. Geplant sei, dass der Kampf automatisch zur festgelegten Zeit gestartet wird. Spieler, die sich verspätet einloggen, bekommen sofort ihr Brett mit laufender Uhr zu sehen (auf der die Verspätung schon abgelaufen ist). Der Wettkampfleiter müsse in solchen Fällen nicht mehr eingreifen.

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