TuRa Team nach dem Matchsieg gegen Pankow Foto M. Eggers

Die Frauen- Bundesliga ist zum 2x als zentrales Finale in Berlin und wir sind nach 2017 erneut mit dabei.
Bei der zentralen Endrunde Anfang Mai 2017 konnten wir bis zum letzten Match auf den Ligaerhalt hoffen und mussten dann doch nach einer bitteren Niederlage gegen die Mädchen und Frauen aus Lehrte zurück in die 2. Liga. Obwohl die Enttäuschung sehr groß war, erinnerten wir uns sehr gern an die Veranstaltung in Berlin.
Auch in dieser Spielzeit können wir noch darauf hoffen Erstligist zu bleiben, auch wenn wir es nicht mehr ganz in der eigenen Hand haben und der Ausgang von einigen Parallelwettkämpfen für uns von Bedeutung sein werden.

Unsere Mädchen (und das Team hinter dem Team) reisen dennoch mit großem Optimismus in die Hauptstadt und werden natürlich alles geben, um am Ende der Saison weiter ein Teil der 1. Bundesliga des Frauenschachs zu sein.

Neben dem Abstiegskampf gibt es auch noch etwas Spannung um den Meistertitel der ablaufenden Spielzeit. Königshofen hat dabei einen Teampunkt Vorsprung vor der Konkurrenz und so wie man noch vor einiger Zeit noch über den HSK schrieb, sollte es reichen für die Meisterschaft. Beim HSK wurde dann der SK Lehrte zum Stolperstein und eben dieses Team spielt auch noch gegen die Tabellenführerinnen.

Der Spielplan sieht für uns folgende Ansetzungen vor:

Am Freitag (01.03.) werden wir im MARITIM- Hotel gegen unseren Reisepartner, dem Hamburger SK ab 16 Uhr antreten. Wir sind dabei krasser Außenseiter und können so frei aufspielen. Bisher gelangen uns stets kleinere Überraschungen gegen vermeintlich übermächtige Teams und dies wollen wir auch gegen den HSK schaffen.

Der Samstag sieht dann ab 13 Uhr den für uns absoluten „Abstiegsgipfel“ gegen das Team des FC Bayern München. Hier kann es nur eine Vorgabe bzw nur ein Ziel geben und das sind 2 Teampunkte für TuRa- SCHACH. Ohne dem erhofften Matchsieg werden wir wohl keine Chance haben großen Einfluss auf den eigenen Klassenerhalt zu nehmen. Die Münchnerinnen können dabei ohne Belastung aufspielen, da sie bei ihrem weiteren Restprogramm (HSK und Rodewisch) kaum noch Chancen haben werden die Liga zu halten. Wobei natürlich Überraschungen nicht zu 100% ausgeschlossen werden können.
Das letzte Ligaspiel haben wir dann am Sonntag ab 10 Uhr gegen die Frauen aus Rodewisch. Bis zu dieser Runde werden schon einige Entscheidungen gefallen sein und für uns wäre es natürlich super, wenn wir dann schon mit mehr Lockerheit spielen könnten.

Wie es jedoch auch kommen wird, wird es auch weiter so sein, dass wir bei unseren Liga- Teams jungen Spielerinnen die Chance geben werden Bundesligaluft zu schnuppern. Auch 2019/20 wird unser Kader nahezu so bestehen bleiben und unser „Trumpf“ bleibt die weitere spielerische Entwicklung unserer Mädchen.

Allen Frauenteams und den Mannschaften der Schach- Bundesliga wünschen wir eine gute Zeit in der Hauptstadt und für unsere Mädchen hoffen wir auf ein Happy End in Berlin.

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