Drei Spieler sind im Lauf der DSOL „aufgrund von eindeutigen statistischen Daten“ gesperrt worden. Diesen drei steht eine „kleine zweistellige Zahl von Anzeigen bezüglich Cheating“ gegenüber. Das teilt jetzt Bundesturnierdirektor Gregor Johann in seinem DSOL-Abschlussbericht mit.

Angesichts von fast 1.000 Mannschaftskämpfen mit fast 4.000 Partien sei das eine akzeptable Bilanz. Wie unlängst berichtet, wäre eine schärfere Cheating-Kontrolle möglich, würde aber aufgrund technischer Anforderungen für die Spieler eine Hürde bedeuten mitzumachen. Und diese Hürde soll es nicht geben, darum setzen Schachbund und ChessBase auf die Fairness der Teilnehmer.

Und die mögen ihre Liga. Die überwiegende Mehrheit hat sich dafür ausgesprochen, die Liga bald weiterzuführen. Sie bietet die derzeit einzige coronabedenkenfreie Möglichkeit, Partien mit längerer Bedenkzeit zu spielen, obendrein lässt sie unter Spielern und Zuschauern ein Mannschaftsgefühl aufkommen. Verhandlungen über eine Neuauflage laufen. Angesichts der Resonanz wäre es eine Überraschung, käme sie nicht zustande.

Für Berichterstatter generiert die Liga Taktikaufgaben. Heute gleich im Dutzend.

Viel Spaß!

Koch, Peter (1620) – Fischer, Arthur (1714)
DSOL 2. Liga Gruppe C

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DSOL: Ein Dutzend Taktikfeuerwerke

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