Yogi Berra war ein US-amerikanischer Baseballspieler, der neben seiner herausragenden Baseballkarriere auch durch seine humoristischen und teilweise provokativen Zitate, den sogenannten „Yogiisms“, berühmt wurde. Berra hat über die Jahre so viele berühmte Zitate produziert, dass sogar Aussprüche anderer Personen, die denen Berras ähnlich sind, Yogiisms genannt werden. Zwei Beispiele dafür sind “It ain’t over till it’s over” (Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist)” oder “Nobody goes there anymore. It’s too crowded” („Da geht schon lange keiner mehr hin, dort ist es zu voll). Als ich dann diesen Satz von Alexander Grischuk las, musste ich unweigerlich an Yogi Berra denken:

Ich sehe keine Nachteile im Schach960. Das einzige kleine Manko ist die Anfangsstellung. Ansonsten gibt es nur Vorteile.

Wenn man bedenkt, dass die Anfangsstellung der einzige Unterschied zwischen Schach960 und klassischem Schach ist, hat Grischuk hier offensichtlich eine Schachversion eines Yogiisms kreiert.

Wie ich bereits in einem vor 2 Jahren verfassten Artikel zugegeben habe, ist der einzige Grund, warum ich mir Schach960-Turniere ansehe, die Teilnahme von Garry Kasparov und deshalb konnte ich auch den jüngsten Champions Showdown unmöglich verpassen. Ich habe jedoch eine wesentliche Änderung in der Art und Weise vorgenommen, wie ich die Partien betrachte. In dem oben genannten Artikel schrieb ich: “Ich möchte Euch jetzt den Trick verraten, den ich benutzt habe, um der Veranstaltung zu folgen. Wenn man die ersten 15 Züge überspringt, fangen die Partien an, dem normalen Schach zu ähneln.” Dieses Jahr habe ich mir die Partien aber von Anfang an angesehen. Ich weiß, dass ich Euch hierfür eine Erklärung schulde: Mein Lieblinsautor Sergey Dovlatov schrieb in einem seiner besten Romane “A Foreign

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