Januar 24, 2022

Erstauflage der DSOL: Erfolgsmodell mit einem Cheating-Fall

Die Deutsche Schach-Online-Liga (DSOL) war die mit weitem Abstand beste Erfindung unseres Schachbunds und seines Partners ChessBase während der Corona-Monate. Während bei allen Vereinen Bretter und Uhren in der Materialkammer Staub ansetzten, stellte dieser Ersatz-Ligabetrieb sicher, dass ungeachtet der Pandemie Mannschaftsschach gespielt werden konnte. 246 Mannschaften mit 1803 Spielern nahmen teil, und die anfänglichen Klagen über technische Probleme verstummten im Lauf der Zeit.

DSOL-Mannschaftskampf beim SV Berolina Mitte: Andreas Volkmer (l.) und Georg Richter zeigen, dass die Online-Liga auch eine Hybrid-Liga ist. Es muss ja nicht jeder allein zu Haus vorm Rechner sitzen. | Foto: Frank Hoppe

Bevor die DSOL jetzt zuende geht, soll sich das teilnehmende Schachvolk äußern, wie es war und was besser werden könnte. Wer die Umfrage noch nicht gesehen hat, hier ist sie. Bitte schnell mitmachen, offiziell endet sie am 10. September.

Wir am Bodensee hätten da auch den einen oder anderen Wunsch, zuvorderst diesen: Neuauflage, und das möglichst schnell.

Wer landauf, landab die Versuche der Landesverbände und ihrer Bezirke verfolgt, den regulären Spielbetrieb wieder aufzunehmen, der sieht, dass ein signifikanter Teil der organisierten Schachspieler dafür noch nicht bereit ist. Eine täglich wachsende Zahl der jetzt in diversen Ligen angesetzten Mannschaftskämpfe endet, bevor der Kampf begonnen hat, kampflos nämlich. Darum brauchen wir die Online-Liga.

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