Am 23. und 24. Februar stehen die nächsten Runden in allen zweiten Ligen auf dem Programm. In der 2. Bundesliga Süd könnte im Kampf um den Aufstieg eine Vorentscheidung fallen, da die führenden Teams gegeneinander antreten. Richard Sommer berichtet aus der Sicht des Tabellenführers SG Speyer-Schwegenheim, der nach dem Abstieg in der Vorsaison den direkten Wiederaufstieg anstrebt.

Von Richard Sommer

Wie bereits mehrfach thematisiert fallen am ersten Märzwochenende bei der gemeinsamen Runde der Schachbundesliga in Berlin Vorentscheidungen im Kampf um die deutsche Meisterschaft, wenn mit Baden-Baden, Hockenheim, Deizisau und Viernheim vier Teams aus der erweiterten Gruppe der Titelkandidaten jeweils gegeneinander spielen.

Ein ebenso brisantes Event findet eine Woche vorher in der 2. Bundesliga Süd statt, wenn gleich drei verlustpunktfreie Teams aufeinandertreffen. Den Anfang macht bereits freitags ab 16 Uhr Gastgeber SC Emmendingen in einem Nachholspiel der 4. Runde gegen seinen Reisepartner OSG Baden-Baden II. Tabellenführer SG Speyer-Schwegenheim tritt am Samstag ab 14 Uhr mit einem Spiel gegen den Veranstalter erstmals an die Bretter.

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Am Sonntag zweite Bundesliga in Schönaich! - Claus Seyfried, Presse und Öffentlichkeitsarbeit Schachverband Württemberg

Vorentscheidung im Abstiegskampf der 2. Schachbundesliga am Sonntag in Schönaich

20.02.2019 Moritz Reck. Am Sonntag ab 10 Uhr treffen in der Aula der Johann-Bruecker Realschule Schönaich die beiden Vertreter Württembergs, der TSV Schönaich und der SV Jedesheim, in der 2. Bundesliga aufeinander. Es wird wohl nur eines der Teams die Klasse halten können, daher liegt der vorentscheidende Charakter des Spiels auf der Hand.

Der TSV ist gegen den letztjährigen Aufsteiger sicherlich der Favorit, einerseits hat man bisher 2 Punkte mehr auf der Habenseite und andererseits ist der Schönaicher Kader besonders in der Spitze mit den kroatischen Großmeistern hochklassiger besetzt. Doch auch Jedesheim hat mit seinen bisherigen Leistungen, wie beispielsweise dem klaren Sieg gegen den Ex-Erstligisten Griesheim, gezeigt, dass man sie auf keinen Fall unterschätzen darf. Und die entscheidende Frage bei solchen Showdowns ist ohnehin meist weniger die der Qualität, sondern schlicht wer seine Nerven besser im Griff hat. Für Hochspannung ist also gesorgt.

Parallel dazu empfängt das zweite Team des TSV, der bereits feststehende Meister der Verbandsliga, den SC Feuerbach. In diesem Spiel geht es für die Schönbucher vor allem darum, den bereits immensen Vorsprung vor den Verfolgern auf ein historisches Ergebnis auszubauen. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Moritz Reck (TSV Schönaich)

Tabelle der 2. Bundesliga Süd
Vorbericht in der Böblinger Kreiszeitung

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