September 18, 2021

Wagner-Festspiele mit den Gast-Solisten Fridman, Pähtz und Keymer

Wen soll der Bundestrainer bloß für die Nationalmannschaft nominieren? Bevor das Turnierschach seinen Corona-Shutdown erlebte, haben wir diese Frage mehr als einmal dekliniert – und Namen wie Donchenko, Heimann, Huschenbeth genannt. Angesichts dieser Schlagzeile aus der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen haben wir Dennis Wagner womöglich unrecht getan:

Der Tageszeitung gegenüber formulierte der Großmeister aus Welleröde ambitionierte Ziele. In Richtung 2650 möge sich sein Elo bewegen, er peilt die Top 100 der Welt an – und einen Platz in der Nationalmannschaft, um den sich anno 2020 so viele aufstrebende Mittzwanziger bewerben wie nie zuvor. Zwölf Spieler mit Elo 2600+ finden sich an der Spitze der deutschen Rangliste – und dann ist da ja noch ein Teenager, der zwar derzeit bei 2558 steht, aber das Potenzial hat, dereinst die 2700 hinter sich zu lassen.

Dennis Wagner. | Foto: G. Souleidis/Grenke Chess

Physikstudent Wagner lässt durchblicken, dass er vor vier Jahren mit Erreichen der Volljährigkeit schachlich zu schnell zu viel von sich verlangt hat. Diesen Druck habe er jetzt herausgenommen. Nun spielt er eine Partie nach der anderen, jede davon so gut wie möglich, und „dann ist alles andere eine Frage der Zeit“.

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