Das neue Jahr hat zwar schon begonnen, wir möchten aber dennoch kurz zurückschauen auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr 2018: Welche Triumphe konnten unsere Sportler feiern? Was hat Schach-Deutschland dieses Jahr bewegt?

Lasker-Jahr

2018 war für den DSB das Lasker-Jahr. Der 150. Jahrestag der Geburt des bisher einzigen deutschen Schachweltmeisters wurde mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten zusammen mit der Emanuel-Lasker-Gesellschaft gefeiert. Seinen Abschluss fand das Lasker-Jahr im Dezember mit einem Festakt in Eisenach

Lasker-Plakat, Lasker-Postkarte und Flyer zur Lasker-Konferenz

Kandidatenturnier und WM

Im März konnte in Berlin die Schach-Weltelite zum Kandidatenturnier für die Weltmeisterschaft begrüßt werden, bei dem sich Fabiano Caruana aus den USA den Platz als Herausforderer Magnus Carlsens erkämpfte. Mit dabei: DSB-Vizepräsident Klaus Deventer, der die Ehre hatte, von der FIDE zum Hauptschiedsrichter ernannt zu werden. Bei der WM in London im November lieferten sich Caruana und Carlsen dann die erwartet hart umkämpften Spiele. Nach 12 Unentschieden mit langer Bedenkzeit konnte sich Carlsen schließlich im Schnellschach durchsetzen und seinen Titel verteidigen.

Magnus Carlsen Foto: Nadja Pantelejewa

Elisabet Paehtz

Ein besonders erfolgreiches Jahr war es für die beste deutsche Spielerin Elisabeth Pähtz. Nachdem sie Ende März im georgischen Tbilissi den Titel der Europameisterin im Schnellschach erringen konnte, kam sie an gleicher Stelle mit dem zweiten Platz aufs Treppchen bei der Blitzschach-EM der Frauen. Mit einer Elo von 2513 schaffte sie Ende August sogar den Sprung in die Top-Ten der Frauen der Welt.

Elisabeth Pähtz Foto: Gerhard Hund

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