An einem kalten Januartag im Jahr 2019 begab sich der Großmeister Hertneck in das Hochhaus der Süddeutschen Zeitung am Leuchtenbergring in München – übrigens ein Gebäude mit beeindruckender Architektur. Er war eingeladen zu einem interessanten Experiment: ein Billardprofi und ein Schachgroßmeister im Doppelinterview mit zwei SZ-Redakteuren.

Das Gespräch lief so ab, dass eine Reihe von Fragen gestellt wurden, die von den beiden Protagonisten aus ihrem jeweiligen Blickwinkel beantwortet wurden. Dabei ergaben sich auch interessante Querbezüge. Das Gespräch dauerte insgesamt über eine Stunde, und wurde für die Druckfassung gekürzt; ansonsten wäre es wohl doppelt so lang geworden. Die SZ war sogar so freundlich, die Interviewpartner um Autorisierung des Textes zu bitten. Man weiß ja, dass sich ansonsten oft kleinere Fehler einschleichen. Das Ergebnis des Experiments kann wohl als gelungen betrachtet werden.

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