November 29, 2022

Lingener Rückzug aus der Bundesliga: erste Reaktionen

„Weitere Verstärkungen geplant“: Der Zeitungsfotograf hat sich keine Mühe gegeben, einen Hingucker zu arrangieren, obwohl die Lingener nach dem Durchmarsch in die Bundesliga einen verdient hätten.

Turnierveranstalter in Deutschland hätten es leichter, würden sie Synergien nutzen. Als Teil eines Turnier-Verbunds würde jeder Turnierveranstalter Ressourcen sparen, und er würde viel mehr Aufmerksamkeit erzeugen, als ihm das alleine gelingen kann.

Der Verbund wiederum, Dienstleister für die Veranstalter, wäre wegen seiner nationalen und internationalen Bekanntheit für Sponsoren viel attraktiver als der einzelne Turnierausrichter auf seiner lokalen Insel. Er könnte Mittel einwerben, die dem Einzelnen verwehrt bleiben, und er könnte mit seiner Reichweite neuen Turnieren helfen, schnell groß zu werden.

Darum stand hier neulich: „Wir brauchen eine Deutsche Schachtour.“ Böblingen, Heusenstamm, Bad Zwischenahn, Karlsruhe etc. sollten eine DST gründen, jeder würde profitieren. Oder, um es mit Schachfreund Aristoteles zu sagen: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

Mäzenatentum hilft dem Verein, dem Schach nicht

Das Vereinsschach ist in dieser Hinsicht weiter als das Turnierschach. Für die Spitzenvereine gibt es so eine Konstruktion schon, sie heißt „Schachbundesliga“, die stärkste Liga der Welt. Die hat sich einst vom Schachbund gelöst, um sich selbst vermarkten zu können.

Weiterlesen auf „Perlen vom Bodensee“

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