Oktober 19, 2021

Allerhöchste Eisenbahn

Karlheinz Vogel – Vorsichtig am Bahnsteig: das erste Turnier fährt bereits am Freitag, den 28.10. ab: da beginnt das 14. Int. Deizisauer Herbstopen in Deizisau.

http://www.herbstopen.de/

Vier Tage, sieben Runden und für alle, die am Montag wieder arbeiten müssten bedeutet das mindestens ein Tag Urlaub. Dagegen ist es für die Schüler im „Ländle“ ideal: die haben anschließend noch fast eine Woche lang Herbstferien.

Eckwerte: drei Gruppen < 1400, < 1800 und > 1800 DWZ/ELO mit ELO Auswertung für die A- und B-Gruppe. Modus: 90 Minuten für die gesamte Partie plus Zeitgutschrift von 30 Sekunden je Zug. Wenn man also gerade noch die Zeitkontrolle geschafft hat, dann geht die Zeitnot gleich weiter.

 

Noch in der selben Woche geht es mit einem Schnellschachturnier für die Jugend weiter. Es folgt an Allerheiligen das 20. Eppinger Jugend Open:

http://www.schachclub-eppingen.de/jugendopen/2019/

Modus: sechs Altersgruppen von U8 bis U25, jeweils 20 Minuten pro Spieler und Partie bei insgesamt 7 Runden.

 

Das nächste Turnier, das 21. Heilbronner Nikolaus-Jugend Open – nach Aussagen der Macher eines der größten Jugendturniere Deutschlands, ist ebenfalls ein Jugendschnellschachturnier und findet am Samstag, den 23. November statt. Alle Details findet man hier:

Ausschreibung

Modus: auch hier sechs Altersgruppen von U8 bis U25, im Unterschied zum Eppinger Turnier sind es hier neun Runden á 15 Minuten.

Früher konnte man im Archiv stöbern welche mittlerweile bekannten Spielerinnen und Spieler in ihrer Jugend da auch mal teilgenommen hatten – und das waren einige – aber mittlerweile hat die DSGVO etwas dagegen. Schade.

 

Und dann folgen die beiden Klassiker – rechtzeitig anmelden hilft, wenn man sicher dabei sein will. Mit beiden Turnieren kann man die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönig nahezu nahtlos mit Schach überbrücken – okay an Silvester und Neujahr können kurzfristige Entzugserscheinungen aufkommen.

Beide Turniere haben mit 36 bzw. 32 Auflagen eine lange Tradition. Stellvertretend für die dahinter stehenden Teams sollen hier Mario Born (Böblingen)

http://www.boeblinger-open.de/images/2019_Open/flyer/flyer_bbopen_2019.pdf

und Wernfried Tannhäuser (Schwäbisch Gmünd)

https://www.staufer-open.de/ausschreibung

genannt werden. Gemeinsam ist ihnen ferner, dass sie über neun Runden gehen und somit, dass Normen erspielt werden können. Deshalb kann man den einen oder anderen ambitionierten Spieler an beiden Turnieren treffen.

Jetzt zu den Unterschieden:

In Böblingen gibt es mit > 1900, < 2000 und < 1500 drei Gruppen mit einheitlicher Bedenkzeitregelung 90 Minuten für 40 Züge, 30 Minuten für den Rest und 30 Sekunden Inkrement.

In Gmünd ist die A-Gruppe offen ab 1800, für B gilt < 2000, eine C-Gruppe gibt es nicht. Statt dessen wird flankierend ein Kinder-Schnellschachturnier angeboten. Die Bedenkzeitregelungen sind wie folgt: 100 plus 20 mit 30 Sekunden Inkrement, die B-Gruppe bekommt zu Beginn nur 90 Minuten und fürs Schnellschach gibt es insgesamt 20 Minuten je Spieler und Partie.

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