EHRENMITGLIED HEINZ MEYER WIRD HEUTE 90 JAHRE ALT

Archiv Horst Metzing
Heinz Meyer, Reinhold Kasper (Bundesturnierdirektor), Rudolf Scholz (Präsident Schachverband Württemberg) und der württembergische Landesspielleiter Erwin Franz aus Herrenberg (undatiertes Foto)

Heute feiert ein Schachfunktionär seinen 90. Geburtstag, der sich jahrzehntelang im Schachverband Schleswig-Holstein und im Deutschen Schachbund engagiert hat. Zwei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann die schachliche Laufbahn von Heinz Meyer im Flensburger Schachklub, wo er schnell einer der stärksten Schachspieler der Ostseestadt wurde. Im Klub gewann er von 1965 bis 2011 fünfzehn Mal die Meisterschaften im Turnier- und Blitzschach. Die Stadtmeisterschaften im Turnier- und Blitzschach dominierte er von 1961 bis 1989 insgesamt 13 mal und er wurde viermal Seniorenlandesmeister von Schleswig-Holstein. Noch weit herausragender waren seine Leistungen als Funktionär. So war er ab 1959 zweiter Vorsitzender im Flensburger Schachklub und von 1963 bis 1986 mit zwei Unterbrechungen erster Vorsitzender. Von 1981 bis 1986 war er zudem 1. Vorsitzender des Schachbezirks Nord in Schleswig-Holstein, 1985 bis 1993 dann Präsident des Schachverbandes Schleswig-Holstein und damit einer meiner Vorgänger.

Am 6. Mai 1989 kandidierte Heinz Meyer beim Bundeskongress in Rotenburg als Vizepräsident des Deutschen Schachbundes. Er setzte sich in der geheimen Wahl klar gegen den hessischen Verbandspräsidenten Peter Zöfel durch und war fortan auch Stellvertreter des Präsidenten (bis 2001 Egon Ditt, danach Alfred Schlya). Beim Bundeskongress 2003 in Cottbus trat er nicht mehr an und wurde zum Ehrenmitglied des Schachbundes ernannt.

In seiner 14-jährigen Amtszeit beim DSB war Heinz Meyer, der 1961 als Staatswissenschaftler promovierte und danach als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer tätig war, unter anderem verantwortlich für die Finanzen.

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