Ohne Ehrenamt läuft nichts

Die Deutsche Schachjugend wartet auf Vorschläge – Helfen Sie mit   Botschafter für den Goldenen Chesso   In diesem Beitrag findet Ihr Menschen, die sich bereit erklärt haben, den Goldenen Chesso ideell zu unterstützen und somit Botschafter für den Goldenen Chesso sind. Schaut euch an, warum diesen Menschen unsere Aktion so wichtig ist und lest selbst. Wir möchten euch damit zeigen,wie hoch das Ehrenamt überall geschätzt wird. Das soll euch zudem motivieren, eine Bewerbung für diesen Wettbewerb einzureichen. Viel Spaß beim Lesen und dann auch beim Schreiben!   Wir freuen uns auf eure Vorschläge zum Goldenen Chesso. Dr. Wolfgang Schäuble,

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Zahlenspiele [5]

Wie stehen die Aktien für Sergej Karjakin im WM-Match gegen Titelverteidiger Magnus Carlsen? – Anmerkungen von RAYMUND STOLZE   Also, um es eingangs gleich klarzustellen: Dieser Beitrag ist keine Kaffeesatzleserei, und bekanntlich soll man mit Prognosen nicht nur im Schach vorsichtig sein. Aber natürlich ist es reizvoll, nach dem doch nicht nur durch die Schlussrunden-Begegnung zwischen Sergej Karjakin [*12. Januar 1990] und Fabiano Caruana [*30. Juli 1992] spannenden Kandidatenturnier schon mal die Chancen des Herausforderers von Titelverteidiger Magnus Carlsen abzuwägen.   Der zweieinhalb Jahre jüngere in Miami geborene „US-Heimkehrer“ musste mit Schwarz bekanntlich unbedingt gewinnen, um das WM-Finale zu erreichen

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Eine neue Schach-Zeitschrift stellt sich vor

‚Caissa‘ ante portas – Von MARIO ZIEGLER   Eine wissenschaftliche Zeitschrift für Schach- und Brettspielgeschichte – wer braucht denn so etwas? Als ich im Sommer 2014 die Idee, ein solches Magazin unter dem Titel ‚Caissa‘ zu gründen, einigen Schachfreunden unterbreitete, war selbst bei Gesprächspartnern, die sich nachgewiesenermaßen für Schachgeschichte und -kultur interessieren, ein zweifelndes Stirnrunzeln noch die positivste Reaktion.   Gibt es denn nicht schon genug Schachmagazine auf dem Markt, die sich neben dem Turnierschach auch mit den etwas ausgefalleneren Bereichen, etwa dem Problemschach, beschäftigen? Und nicht zuletzt: Was ist mit der Zeitschrift ‚Karl‘, die immerhin den Titel „kulturelles Schachmagazin“ bereits

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Generation 1990 im WM-Finale

Karjakin gewinnt das Kandidatenturnier – Spannung bis zum Schluss   Und dann grosses Medieninteresse für den Sieger (Titelfoto worldchess.com). Nach der vorletzten Runde war bereits klar, dass “ein Auto” im November dieses Jahres Schachweltmeister wird oder bleibt – gemeint ist ein Spieler dessen Nachname mit Car oder auch Kar beginnt. Norwegen produziert meines Wissens zwar Erdöl aber keine Autos, allerdings macht Carlsen inzwischen auch Reklame für Porsche. Karjakin fährt vielleicht Lada (nicht verwechseln mit dem Journalisten/Fotografen David Llada). Caruana fuhr vielleicht früher mal – wenn nicht Ferrari dann einen Mittelklasse-Fiat. Dann bekam er von Rex $inquefield wohl zumindest genug Geld

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Wilhelm Steinitz vor 130 Jahren erster Weltmeister

Steinitz gewinnt gegen Zukertort die entscheidende Partie und den ersten offiziellen Weltmeisterschaftstitel – Von JULIA KIRST   Am 29. März 1886, also heute auf den Tag vor genau 130 Jahren, gewann Wilhelm Steinitz die letzte Partie im Weltmeisterschaftskampf gegen Johannes Zukertort und krönte sich damit zum ersten offiziellen Schachweltmeister. Somit nimmt er, der seine Kindheit in Prag und seine Jugendjahre in Wien vebrachte, eine besondere Stellung in der Schachhistorie ein. Steinitz war jedoch nicht nur der Beste seiner Zunft, sondern schuf eine neue Art von Schachverständnis: Die Positionslehre.   Das 19. Jahrhundert gilt als Epoche der Romantik. Nicht nur in der

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Glückwunsch an Matthias Blübaum – Überraschung in Karlsruhe

Matthias Blübaum gewinnt GRENKE Chess Open – Von GEORGIOS SOULEIDIS   Das erste GRENKE Chess Open endete mit einer faustdicken Überraschung. Matthias Blübaum belegte den ersten Platz und düpierte dabei die versammelte Weltelite. Der deutsche Großmeister hatte am Ende 7,5 Punkte auf dem Konto und ließ fünf weitere Spieler mit der gleichen Punktzahl dank der besseren Buchholzwertug hinter sich. Er darf sich über den Turniersieg und über den ersten Geldpreis von 7375 Euro freuen. Der zweite Platz geht an Vladimir Fedoseev (Russland). Den dritten Platz teilen sich Nikita Vitiugov (Russland) und der im Turnier lange Führende Milos Perunovic (Serbien). Ni

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Starke Leistung: Matthias Blübaum (SV Werder Bremen) auf Platz 3

Milos Perunovic führt beim GRENKE Chess Open – Elisabeth Paehtz locken 2000 Euro   Milos Perunovic führt nach sieben von neun Runden das GRENKE Chess Open mit 6,5 Punkten an. Mit einem halben Rückstand folgen neun Großmeister. Unter ihnen befindet sich der Turnierfavorit Li Chao und als einziger deutscher Spieler Matthias Blübaum. Für Milos Perunovic verlief der vierte Tag beim GRENKE Chess Open optimal. Im Spitzenduell der bis dahin verlustpunktfreien Spieler besiegte der serbische Großmeister in der 6. Runde Vitaly Kunin, bevor er in der 7. Runde mit einem Remis Li Chao ausbremste und die alleinige Tabellenführung verteidigte. Perunovic trifft

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Shogi-Champion Habu die letzte Computer-Bastion

Rechner spielen nach Schach nun auch Go stärker als Menschen – Von HARTMUT METZ   Lee Sedol schüttete Asche auf sein Haupt und entschuldigte sich bei seinen Fans: „Ich war machtlos“, gestand der Go-Meister, nachdem er auch das dritte Match gegen die Google-Software AlphaGo verlor. Der Südkoreaner konnte wenigstens die vierte Partie gegen das Programm gewinnen, unterlag aber in Seoul letztlich mit 1:4. Das Preisgeld von einer Million Dollar spendeten die Programmierer der Maschine, die gegen sich selbst spielen kann und so lernt. Nachdem Schach bereits durch „Deep Blue“ 1997 entzaubert worden war – der IBM-Rechner schlug den Weltranglistenersten Garri

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Es trennt sich die Spreu vom Weizen

Großmeisterduo führt beim GRENKE Chess Open – Ein Beitrag von GEORGIOS SOULEIDIS   Nach fünf von neun Runden liegen nur noch Milos Perunovic und Vitaly Kunin verlustpunktfrei an der Spitze des hochklassig besetzten Feldes beim GRENKE Chess Open. Hinter ihnen folgt ein Pulk von neun Spielern. Zu ihnen gehören der Turnierfavorit Chao Li sowie die deutschen Nachwuchsspieler Andreas Heimann und Matthias Blübaum. Der dritte Tag des GRENKE Chess Open begann, wie der zweite endete. Chao Li und Alexei Shirov sorgten für die Höhepunkte. Der 26-jährige Chinese besiegte in der 4. Runde leicht und locker Alexandre Danin und untermauerte seine Ambitionen

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Kandidatenturnier nach 12 Runden

Caruana kommt, Karjakin bleibt   Das ist die kurze Zusammenfassung der letzten drei Runden (zusammen genommen, jede Runde für sich könnte man auch anders beschreiben). Ergänzend könnte man noch sagen: Anand kommt und geht, Aronian geht, Giri remisiert, und nun haben wir bereits fünf von acht Spielern. Die drei anderen haben sich entweder verbessert (Svidler, Nakamura) oder verschlechtert (Topalov), haben allerdings – wie Giri – nach menschlichem Ermessen (in diesem Zyklus) keine Chance mehr auf ein WM-Match gegen Carlsen. Bei Topalov ist es bereits definitiv, denn drei Punkte Rückstand auf Platz eins kann man in zwei verbleibenden Runden nicht mehr

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Grenke Chess Open 2. Tag mit einigen Überraschungen

Chao Li und Alexei Shirov brillieren beim GRENKE Chess Open   Chao Li wird beim GRENKE Chess Open bislang seiner Favoritenrolle gerecht. Die Nr. 1 der Setzliste legte mit drei glatten Siegen einen perfekten Start hin. In der 3. Runde bekam es die Nr. 15 der Weltrangliste mit dem aufstrebenden Großmeister Jan-Christian Schröder zu tun. Während der junge Deutsche seine Chancen am Damenflügel suchte, konzentrierte Chao Li sein Kräfte am Königsflügel und brach entscheidend zum gegnerischen König durch. Neben dem 26-jährigen Chinesen präsentiert sich von den Topfavoriten auch Alexei Shirov in ausgezeichneter Verfassung. Gegen Cemil Can Ali Marandi zeigte der

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GRENKE Chess Open startet mit 940 Teilnehmern

Die 1. Auflage des GRENKE Chess Open in Karlsruhe bricht alle Rekorde. Mit 940 Teilnehmern übertrifft das größte Schachfestival Deutschlands die Höchstmarke des Neckar-Open gleich um mehr als 200 Spieler – Ein Beitrag von GEORGIOS SOULEIDIS   Die Teilnehmer verteilen sich auf drei Gruppen. Die A-Gruppe bildet mit fast 600 Teilnehmern das Prunkstück. Über 200 Titelträger kämpfen um den Großteil des Preisfonds von 40.800 Euro. Allein auf den Sieger der A-Gruppe warten 10.000 Euro. Das Feld ist nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze äußerst stark besetzt. 26 Spieler weisen eine Elo-Zahl von über 2600 und über

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [100]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Der größte Teil aller Schachpartien wird durch Taktik entschieden. In diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert: „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!”   Wir setzen daher unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 100. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Beachtens Sie bitte unsere Trainingshinweise!   Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen

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Nationalliga A (Schweiz)

ma – Überraschungen zum SMM-Start: Zürich (gegen Winterthur) und Genf (gegen Wollishofen) geben Punkt ab – Riehen deklassiert Aufsteiger Solothurn – Bodan gewinnt klar gegen Echallens   Zum Auftakt der Nationalliga-A-Saison in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) gab es zwei grosse Überraschungen. Von den drei Titelfavoriten mussten sich deren zwei mit einem 4:4-Unentschieden gegen klar schwächere Teams begnügen – Zürich gegen Winterthur und Titelverteidiger Genf gegen Wollishofen.   Im Zürcher Derby gab es nur zwei Einzelsieger: GM Christian Bauer (Zürich) gewann am zweiten Brett gegen IM Richard Forster, FM Emanuel Schiendorfer (Winterthur) am siebten Brett gegen FM Lars Rindlisbacher. Die sechs

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SBL präsentiert neuen Mitstreiter

Dieter Makowski aus Pulheim agiert als neuer Vermarktungsbeauftragter der Schachbundesliga   Die Schachbundesliga freut sich mit Dieter Makowski einen neuen Mitstreiter begrüßen zu dürfen. Herr Makowski wird für die SBL ab sofort als Vermarktungsbeauftragter der Schachbundesliga auf Sponsorensuche gehen. Der Vorstand des Schachbundesliga e.V. hat eine entsprechende vertragliche Regelung mit Herrn Makowski geschlossen.   Herr Makowski verfügt über umfangreiche Kompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen Marketing, Medien und Vertrieb. Nach seiner langjährigen Tätigkeit als Verlagsleiter für die PRISMA-Verlag GmbH leitete Herr Makowski als Geschäftsführer die Geschicke der A&O Gesundheit Medien und Verlagsgesellschaft, bevor er als Verkaufsleiter für die Unternehmensgruppe Aschendorff

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Kortschnoi zum 85. Geburtstag

Viktor der Schreckliche, der Streitbare, der Unverwüstliche, der Vize-Weltmeister “Kalenderblätter” übernehme ich, wenn ich einen gewissen Bezug zur jeweiligen Person habe. Im gegebenen Fall bin ich Kortschnoi immerhin mehrfach begegnet und spielte im selben Turnier – auch wenn ich, im Gegensatz zu zwei Vereinskollegen, nicht gegen ihn gespielt (und verloren) habe. Reporter war ich damals noch nicht, daher heute kein Interview. Schon zuvor begann für mich, Jahrgang 1967, die selbst miterlebte Schachgeschichte mit den WM-Matches Karpov-Kortschnoi.   Zu den Untertiteln: “Der Schreckliche” stammt nicht von mir, ist wohl durchaus als Kompliment gemeint aber vielleicht bezieht es sich (insgeheim) nicht nur

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Qualifikationsturnier in Norwegen

Ein Freiplatz für das “Norway Chess 2016” zu vergeben. Schafft Weltmeisterin Hou Yifan ihren zweiten Triumpf?   Keine Pause für die Chinesin und Weltmeisterin Hou Yifan. Nur wenige Tage ist es her, als Hou Yifan durch ihren überlegenen Sieg gegen die Titelverteidigerin Maria Muzychuk (Ukraine) den WM-Titel gewann. In Norwegen wird über Ostern ein Startplatz für das “Norway-Chess 2016” ausgespielt. Allerdings muss sie sich erst gegen starke männliche Spieler durchsetzen. Die Konkurrenten sind: Ludvig Hammer, Norway 2705; Nils Grandelius, Sweden 2637 und Aryan Tari, Norway 2537. Das Turnier wird doppelrundig und mit normaler Bedenkzeit gespielt. Eingebettet in das Oster Schachfestival

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Kandidatenturnier nach neun von vierzehn Runden

Anand marschiert, Karjakin stagniert auf höchstem Niveau   Dieser Zwischenbericht kommt etwas später und ist, was die Partien betrifft, vielleicht etwas kürzer und knapper, da ich die letzten Tage auch anderweitig beschäftigt war. Der Untertitel ist inspiriert von einer Fotoserie im Bericht zu Runde 9 auf ruchess.ru – wiederum stammen alle Fotos vom russischen Schachverband. Hinter Anand erkenne ich Aronian, der seinen Rückstand auch in der anschliessenden Partie nicht aufholen konnte. Die anderen Fotos vor der Runde zeige ich nicht, aber da ich auch Läufer bin will ich den Einmarsch einiger Teilnehmer kurz kommentieren. Alle haben die verkehrte Kleidung und

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Ein Open das alle Rekorde bricht

Mit über 900 vorangemeldeten Teilnehmern ein Open von internationalem Niveau – Nicht nur Masse, auch viel Klasse   Das GRENKE-Open wird alles in den Schatten stellen was es bisher in Deutschland und Europa gegeben hat. Bis heute haben sich über 900 Schachspieler aus nah und fern angemeldet. Darunter mehr als 200 Titelträger, angeführt von vier Schwergewichten der 2700er -Klasse. Die vorläufige Teilnehmerliste führt der Chinese Chao Li, Nummer 15 in der Welt, an. Gefolgt von Nikita Vitiugov (2721), Richard Rapport (2721) und Anton Korobov (2713). Danach folgen 22 Spieler die eine Elozahl von über 2600 aufweisen. Bester deutscher Spieler ist

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Meistertitel knapp verpasst

Vom Finale der Frauen-Bundesliga ein Beitrag von Dr. THOMAS MARSCHNER   Der SK Schwäbisch Hall hat beim Finale der Frauenbundesliga den Meistertitel um 1,5 Brettpunkte verpasst. Trotz zweier Siege gegen Kiel und Hamburg, die in der Endabrechnung Dritter wurden, reichte es „nur“ zur erneuten Vizemeisterschaft hinter Baden Baden. Raymund Stolze hat schon über die Dramaturgie des letzten Spieltags, die insbesondere aus den verschiedenen Internetblogs hervorging, berichtet, daher hier jetzt noch ein paar Impressionen aus Schwäbisch Haller Sicht vom Bundesligawochenende in Kiel.   Die Kielerinnen um die gerade erst aus Reykjavik vom Open zurückgekehrte Ulla Hielscher erwiesen sich bei ihrem vorerst

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