Kurz & Knapp [36/15] – Die Schach-Ticker Turnier-Umschau

+++ DVM 2015: Keine Titelverteidiger! +++ Spandau oder Pankow? +++ Felix ist in Paderborn der Glückliche +++ Ehepaar Lubbe in Erfurt unter Beobachtung +++ Schach in der Zockermetropole +++ Kein Turniersieg für Sebastian Feller +++ An Schirow muss man einfach glauben! +++   OSNABRÜCK/LINGEN/VERDEN/MAGDEBURG. Der abschließende Jahreshöhepunkt im Nachwuchsbereich sind immer zwischen Weihnachten und Silvester die Deutschen Vereinsmeisterschaften [DVM]. Vom 27.-30. Dezember kämpften die besten Vereines-Mannschaften aus ganz Deutschland in fünf Altersklassen um sieben Titel und Medaillen. Ein Novum in diesem Jahr ist, dass sich in die Meisterschaftschronik kein Titelverteidiger eintragen konnte. Und das sind die Deutschen Meister 2015: Osnabrück,

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Katar Open: Am Ende gewann Carlsen

Denn auf Mamedyarov kann er sich verlassen … und im abschliessenden Blitz-Tiebreak war Yu Yangyi (um nun mal meine hessische Vergangenheit anzudeuten) “neber der Kapp”. Da der Chinese zuvor seinen Auftritt vom letzten Jahr wiederholte – einschliesslich Sieg in der Schlussrunde gegen einen nominell stärkeren Gegner – nehme ich ihn mit auf das Titelbild, das während dieses Stichkampfs entstand. Fotoquelle wie immer die Turnierseite. Fotografiert haben Maria Emelianova, Katerina Savina und Alla Oborina – die Damen (und die Veranstalter) mögen mir verzeihen, dass ich sie nicht jedes Mal individuell nenne.   Natürlich wurden insgesamt neun Runden gespielt (und dann noch

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Thematische Tipps aus deutschen Schachzeitungen [37]

Die TOP 10-Beiträge in den Heften vom Januar 2016   Die Besucher-Resonanz auf diese thematischen Tipps aus deutschen Schachzeitungen, die Sie seit dem 27. Dezember 2012 jeden Monat auf Ihrer Schach-Webseite www.schach-ticker.de finden, beweist uns, dass Ihr Interesse an solchen Hinweisen weiterhin ungebrochen ist. Dass sie sicherlich durchaus auch subjektiv sind, versteht sich, aber der Schach-Ticker bemüht sich selbstverständlich gleichermaßen um Objektivität!   Und das sind diesmal unsere TOP 10-Beiträge, wobei die Reihenfolge sich aus dem Erscheinungstermin und der damit verbundenen Zustellung durch die Post ergibt:   Mannschafts-Europameisterschaft/Reykjavik, Bericht von Raj Tischbierek, SCHACH 1/2016, Seiten 4-31   Mannschafts-Europameisterschaft/Reykjavik, Endlich Europameister,

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Bei anderen gelesen [38]

SCHACH-MAGAZIN 64: HUT AB! – Exweltmeister Anand und seine Frau nahmen Flutopfer bei sich auf – eine Kolumne von Chefredakteur OTTO BORIK, Bassum   Dass sich die Besucherzahlen des Schach-Tickers im nun zuende gehenden Jahr erfreulich gesteigert haben – täglich sind sechsstellige Seitenaufrufe normal – liegt nicht zuletzt an unseren Kooperationspartnern. Und wenn uns ein inhaltlich interessanter Beitrag auffällt, dann bemühen wir uns möglichst schnell, ihn in unserer Rubrik „Bei anderen gelesen“ zu veröffentlichen. So ist es auch am heutigen Dienstag [29. Dezember] gewesen. Gegen 17 Uhr hatte ich die Januar-Ausgabe vom SCHACH-MAGAZIN 64 [https://www.schuenemann-verlag.de/schach-magazin/] aus dem Postkasten geholt und

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Kurz & Knapp [35/15] – Die Schach-Ticker Turnier-Umschau

Zwischen Weihnachten und Neujahr und knapp darüber hinaus findet eine große Zahl an Schachturnieren statt. Es würde den Rahmen sprengen über alle Open intensiv zu berichten. Nachfolgend immer eine Kurz-Information und einen Link auf die “Offizielle Seite”.   21. bis 30.12.2015 – Schachfestival Groningen   Auszug aus der Teilnehmerliste: 1 IM Van Foreest, Jorden NED 2547 2 GM Werle, Jan NED 2542 3 GM Boruchovsky, Avital ISR 2540 4 GM Kasparov, Sergey BLR 2485 5 GM Shyam, Sundar M. IND 2485 6 IM Petrov, Nikita RUS 2456 7 IM Golubov, Saveliy RUS 2452 8 IM Lobzhanidze, Davit GEO 2425 9

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Kurz & Knapp [34/15] – Die Schach-Ticker Turnier-Umschau

+++ DVM 2015 ruft den Nachwuchs! +++ Eine Reise nach Padova lohnt sich +++ Melanie & Nikolas erstmals als Ehepaar Lubbe in Erfurt dabei +++ Verblüffende Schachsuperhirne im ZDF +++   OSNABRÜCK/LINGEN/VERDEN/MAGDEBURG. Der abschließende Jahreshöhepunkt im Nachwuchsbereich sind immer zwischen Weihnachten und Silvester die Deutschen Vereinsmeisterschaften [DVM]. Vom 27.-30. Dezember kämpfen die besten Vereins-Mannschaften aus ganz Deutschland in fünf Altersklassen um Titel und Medaillen. Osnabrück ist Gastgeber für die Mädchen und Jungen U20, in Lingen/Ems findet die DVM U16 statt, in Verden/Aller treffen sich die U14-Teams, in Magdeburg werden die Wettkämpfe der U14-Mädchen, sowie der U12 und U10 ausgetragen. Gespielt

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [87] – Weihnachtsquiz 2015 Teil 3

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird – in diesem Zusammenhang wird oft Richard Teichmann zitiert mit „Schach ist zu 99 Prozent Taktik!” – setzen wir unser regelmäßiges Trainingsangebot mit der 87. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Taktikaufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche. Bitte beachten Sie unsere Trainingshinweise!   Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen

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Eine Frau lässt sich vom Weltmeister nicht vorführen!

Beim Katar Open muss sich Magnus Carlsen zum Auftakt mit einem Remis gegen Nino Batsiashvili begnügen – Eine Betrachtung von RAYMUND STOLZE   Während die meisten Favoriten beim Katar Open in der „Eröffnungsrunde“ wie erwartet starten – u.a. lösen Wesly So, Anish Giri, Sergej Karjakin, Li Chao b, Schachrijar Mamedjarow, Wladimir Kramnik und Exweltmeisterin Hou Yifan ihre Hausaufgabe mehr oder minder problemlos – sorgt ausgerechnet eine Frau für die Überraschung. Und das noch dazu gegen den Weltmeister. Jedenfalls hat sich Nino Batsiashvili [*1. Januar 1987], die in Georgiens Damen-Weltmeister-Team 2015 in Chengdu agierte, von Magnus Carlsen nicht vorführen lassen –

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Magie am Heiligen Abend …

Weihnachtszauber auf dem Schachbrett mit Michail Tal – Ein Betrag zum Fest von JULIA KIRST   Weihnachten ist die schönste Zeit im Jahr. Während der Adventszeit spüren wir eine andauernde Vorfreude auf das Fest, der alljährliche Bummel auf dem Weihnachtsmarkt ist ein Muss. Und wenn wir am Heiligen Abend vor dem geschmückten Tannenbaum sitzen und glücklich unsere Geschenke auspacken, vielleicht noch gemeinsam ein schönes Weihnachtslied singen, dann packt uns die besondere Magie, auf welche wir uns das ganze Jahr über freuen: Der Weihnachtszauber.   Zauberhafte Momente gibt es aber nicht nur zu Weihnachten, sondern manchmal auch auf dem Schachbrett. Der

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Nur Elisabeth ist aktuell Spitze!

Tagung der Kommission Leistungssport hat in Hannover die DSB-Bundeskader für 2016 aufgestellt – Von RAYMUND STOLZE   Ende des Jahres sorgt die Kommission Leistungssport immer für Spannung, denn dann wird nach eingehender Beratung die Aufstellung der DSB-Bundeskader aufgenommen. Diesmal tagte man unter Vorsitz des DSB-Vizepräsidenten und Referenten für Leistungssport am 19. und 20. Dezember in Hannover.   Wie Sie gleich sehen werden, gibt es vor allem im Männerbereich für einige Herren eine traurige Bescherung, wenn wir es denn weihnachtlich sehen wollen. So wurden David Baramidze, der 2014 noch zur Nationalmannschaft gehörte, und Hagen Poetsch mal eben ganz gestrichen. Und das

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Kalenderblätter-Vorschau 2016

Eine Schach-Ticker-Übersicht zu runden Geburtstagen wichtiger Persönlichkeiten und Jubiläen von bedeutenden Turnieren sowie den dazu vorgesehenen Beiträgen – Von RAYMUND STOLZE   Zum Jahresende 2013 haben wir beim Schach die Rubrik Kalenderblätter eingeführt und inzwischen sind bereits 28 erschienen – zuletzt das für die Schachlegende David Bronstein [19. Februar 1924 bis 5. Dezember 2006], zu dessen zehnjährigem Todestag 2016 wir eine monatlich erscheinende Serie seiner besten Partien von JULIA KIRST veröffentlichen werden.   Selbstverständlich wollen wir auch künftig an runde Geburtstage von Persönlichkeiten der Schachgeschichte sowie Jubiläen von bedeutenden Turniere erinnern. Deshalb veröffentlichen wir zum dritten Mal eine Jahresübersicht. Natürlich

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IN MEMORIAM 2015

Eine Schach-Ticker-Chronik zur Erinnerung an die Verstorbenen des Jahres – Redaktion RAYMUND STOLZE   Seit einigen Jahren habe ich ein Wochenend-Kurzabo der Tageszeitung DER TAGESSPIEGEL. Der Grund ist eigentlich die Freitagausgabe, wo es eine ganze Seite NACHRUFE gibt. „Vorbei – ein dummes Wort“, das Goethe-Zitat aus dem „Faust“, ist das Leitmotiv, und erinnert wird in lesenswerten Kurzportraits an Berliner, die in jüngster Zeit verstorben sind.   Beim Schach-Ticker habe ich die Rubrik „In Memoriam“ eingeführt, um aktuell zu reagieren. Einmal im Jahr wollen wir jedoch chronologisch eine Liste jener Personen veröffentlichen und, wo wir es für angemessen halten, auch kurze

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Carlsen setzt sich selbst schachmatt

Ein Schach-Profi als Werbestar: Magnus Carlsen kassiert für seinen Auftritt in einem Werbespot die bislang höchste Prämie eines norwegischen Sportlers. Doch während die Kasse stimmt, läuft es am Schachbrett derzeit weniger gut – Von STEFAN LÖFFLER   Stefan Löffler schreibt in der Online-Ausgabe der  einen lesenswerten Artikel über Carlsens Werbeverträge, seine Startgelder, sowie seine Vorstellungen vom nächsten WM-Kampf in Kalifornien. In Norwegen hat Carlsen einen Stellenwert von dem viele Sportler in Deutschland nur träumen. Seit gestern spielt Carlsen in einem Open in Katar. Gleich in der ersten Runde kam Carlsen gegen die Georgierin Nino Batsiashvili nicht über ein Remis hinaus.

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Kurz & Knapp [33/15] – Die Schach-Ticker Turnier-Umschau

+++ 2. GERMAN MASTERS der Frauen 2016 erneut in Dresden +++ In Portugal wird auch Schach gespielt +++ Sieger der Blitz- und Rapid-EM in Minsk sind Rauf Mamedow und Iwan Popow +++   Vielleicht schaffen wir ja doch einen neuen Rekord in dieser Rubrik. Im Vorjahr sind wir auf insgesamt 34 Folgen Kurz & Knapp gekommen, und seitdem wir im Duo arbeiten – der zweite Mann ist unser Vize-Webmaster Bruno Müller-Clostermann – ist der Informationsfluss wieder so richtig in Gang gekommen. Sie dürfen schließlich nicht vergessen: Wir sind „freiwillige Ehrenamtler“, die mal eben so ganz nebenbei auch eine „inoffizielle“ Seite

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Richard mit 100 Prozent unterm Weihnachtsbaum …

Vom dritten Qualifikationsturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Aalen berichtet RALF MULDE   Dass Schlusswort in Aalen hatte der Turnierdirektor der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft [DSAM] Dr. Dirk Jordan: „”Wir sind sehr zufrieden mit dem äußerst angenehmen Verlauf im Kreis unserer netten Spieler.” Und Recht hat der Mann, der ein erstklassiges Team seit Jahren um sich weiß. Dazu gehört natürlich auch unser Mann in Aalen RALF MULDE, der vom dritten Qualifikationsturnier in der Saison 2015/16 für den SCHACH-TICKER berichtet.   Fünf aus fünf klingt ganz einfach, oder? Wer das schon einmal selbst probiert hat, wird vom Gegenteil berichten können. Der Aalener Richard Haidl

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Mamedov (Blitz) und Popov (Schnellschach) sind Europameister

Weitere Medaillen für Armenien, Ukraine und Russland “Die Sowjetunion” dominierte also. Zum Teil lag es wohl auch daran, dass nur wenige “nicht-sowjetische” Grossmeister in Minsk dabei waren. Die besten (bzw. in diesem Turnier erfolgreichsten) waren im Blitz Ragger und Navara auf Platz 15 und 16. Im Schnellschach waren diese beiden erfolgreich genug, dass ich sie gleich erwähne, und Altmeister Short ist als Elfter der erste, den ich nicht erwähne (aber hiermit doch). In der top10 mit Smirin auch noch ein ex-sowjetischer Israeli. Und das sind die nackten Ergebnisse – bei Punktgleichheit nach Wertung geordnet:   Blitz: Mamedov und Savchenko 18/22,

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„Fritz“ passt sich jedem Niveau an

Weihnachtsgeschenke für Schachspieler / Partie des Jahres: So trumpft gegen Ding Liren auf – Von HARTMUT METZ   Schachspieler sind meist genügsame Leute. Mit bescheidenen Mitteln kann man ihnen schon einige Weihnachtsfreude bereiten. Mit Büchern und DVDs liegt der Schenkende immer richtig. Ein Klassiker ist nun seit 33 Jahren der „Schachkalender“ (Edition Marco, 15,80 Euro). Die 320 Seiten enthalten einige Perlen: In „Bobbys Brüder – Schach und Rap“ fasst zum Beispiel Gregor Strick ein ungewöhnliches Thema auf. Viele Geburts- und Todestage von berühmten Spielern und Informationen runden das Werk ab. Im Interview beklagt zudem Großmeister Hajo Hecht, dass die Bedenkzeitverkürzungen

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Katar Open Vorschau

Und andere Weihnachtsturniere eher Kurz & Knapp   In Deutschland gibt es dieses Jahr wohl keine weisse Weihnacht, aber diverse Schachspieler aus Deutschland und vielen anderen Ländern zieht es dennoch ins warme Katar am Persischen Golf. Da wird Schach gespielt, da stimmen die Konditionen – neben Geld wird auch noch Luxus geboten. Nicht eingeplant ist wohl, dass es nach aktueller Wettervorhersage auch da regnet, ausgerechnet am Ruhetag im Turnier (25.12.); aber bei Temperaturen um 20 Grad kann man das verkraften. Da ich generell keine Vorschusslorbeeren verteile, die nichts mit diesem Turnier zu tun haben, zeigt das Titelbild (Quelle Turnierseite) die

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Unglaubliche Züge [76]

Die Überraschung – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA – Mit einem Nachtrag zu Nr. 75 von RAYMUND STOLZE     Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [*29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren bereits 76. Folge wir heute veröffentlichen.   Diese 76. Folge wird vorerst

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Mein Schachfoto des Jahres 2015

Gedanken des Dresdner Fotografen KARSTEN WIELAND über seine außergewöhnliche Bildserie bei der 2. Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung   “Die Bilder wirken auf mich schon erschütternd… Wer trotz Schwerbehinderung so motiviert ist, durch die halbe Welt zu reisen und Schach zu spielen  der ist unbesiegbar – egal, wie seine Spielstärke ist.”   Tanja Selikson (in einer Email an den Fotografen Karsten Wieland)