ACP INDIVIDUAL WOMEN’S RAPID CHESS CHAMPIONSHIP

Die „Frauen-Karawane“ zieht weiter, denn vom 1. bis bis zum 3. Juni wird in Kutaisi – das ist die zweitgrößte Stadt Georgiens – um den EM-Titel im Schnellschach gespielt. Mit dabei sind Elisabeth Paehtz und Zoya Schleining.   Auszug aus der Teilnehmerliste: 1 GM Stefanova Antoaneta BUL 2570 2 GM Gunina Valentina RUS 2543 3 IM Arabidze Meri GEO 2497 4 GM Kosteniuk Alexandra RUS 2481 5 (Foto: by Emil Sutovsky) IM Paehtz Elisabeth GER 2478 6 IM Javakhishvili Lela GEO 2470 7 IM Galliamova Alisa RUS 2446 8 GM Arakhamia-Grant Ketevan SCO 2440 9 IM Gaponenko Inna UKR 2429

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Kalenderblätter [25]

Der Schach-Geschichtenerzähler – Zum 80. Geburtstag von Klaus Trautmann [4. Juni 1935]   Vielleicht bin ich altmodisch in Zeiten der Beschleunigung, wo der Grundsatz „Time is money“ gilt. Aber im Sport – und dazu gehört für mich selbstverständlich Schach – hat mich immer die Story hinter dem Ergebnis interessiert.   Die gute Nachricht ist: Es gibt sie auch im Königlichen Spiel, die Schach-Geschichtenerzähler. Die sehr guten unter ihnen – mir fallen da sofort Helmut Pfleger [nicht nur wegen seiner ZEIT-Kolumnen], Christian Hesse [gerade ist von ihm im Verlag C.H.Beck sein neuestes Buch Damenopfer … erschienen], Albin Pötzsch [im SCHACH-MAGAZIN 64

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Langsam so alt wie „Nessie“

Lieber Großmeister des Humors als des Schachs: Nigel Short wird 50 – Von Hartmut Metz   Short – Howell: Ein Racheschach noch, danach gibt Schwarz sofort auf Lieber einen guten Freund verlieren, als eine Pointe auszulassen“ – für Nigel Short dürfte das gelten. Der Schach-Großmeister zählt zu den beliebtesten Kommentatoren, weil er immer einen Spruch auf Lager hat, koste es, was es wolle. Vergangenen Monat sorgte Short für Aufsehen, als er konstatierte, Frauen seien wegen ihres Hirns einfach im Schach benachteiligt, hätten aber dafür andere Vorteile wie „emotionale Intelligenz“ – was in Großbritannien einen Sturm der Entrüstung auslöste. Die Nummer

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Unglaubliche Züge [47]

Die Macht der Dame[n] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid und Unglaubliche Züge, deren inzwischen 47. Folge wir heute veröffentlichen.   Diesmal präsentiert Niclas eine Stellung aus der Partie Alexandra Kostenjuk –Natalja Pogonina. Der schwarze König

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Finale – Die Meister stehen fest !!!

Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichten SONJA KLOTZ und STANLEY YIN   Neun beziehungsweise elf Runden spannender Kämpfe liegen hinter uns, nun stehen die neuen Deutschen Meister fest. Auf ihnen wird im folgenden Abschlussbericht unser besonderes Augenmerk liegen.   U10 In der jüngsten Altersklasse sorgt ein schnelles Remis für den Meistertitel. Die Punkteteilung gegen David Musiolik brachte Alexander Krastev von den Biebertaler SF (Hessen) 9 Punkte nach 11 Runden und damit die unanfechtbare Tabellenführung.   Meisterschaftszeitung Ausgaben: 1 2 3 4 5 6 7 8 9  

Eine „Dresdnerin“ holt sich den EM-Titel

Natalja Schukowa ist zum zweiten Mal Frauen-Europameisterin, Elisabeth Pähtz für K.o.-WM 2016 qualifiziert – Ein Abschlussbericht von RAYMUND STOLZE   Und wieder – wie schon beim letzten Turnier der FIDE- Grand-Prix-Serie 2014-15 entscheidet die finale Runde. Wie in Chanty Mansijsk ist es auch hier die elfte – aber während dort jeder gegen jeden angetreten ist, wird die 16. Frauen-Europameisterschaft im Schweizer System gespielt. Bei Punktgleichheit entscheidet über die Medaillen und Platzierungen der Wertungsdurchschnitt der Gegnerinnen. Das ist in jedem Fall fair, denn die sportliche Leistung macht den „feinen Unterschied“ aus.   Während die Männer – allen voran Hikaru Nakamura im

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Chronik des laufenden Schachsinns [4]

Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet A-Trainer BERND ROSEN   In der gestrigen Ausgabe vom GAUKLERBLATT waren leider zwei falsche Diagramme abgedruckt – bei zu viel Copy & Paste zu mitternächtlicher Stunde wird das Hirn langsam selber zur Paste. Trotzdem sollte so etwas natürlich nicht vorkommen, wir bitten um Entschuldigung!   Zur Meisterschaft: Zwar haben sich einige SpielerInnen einen Vorsprung von einem ganzen Punkt erspielt, aber des Meistertitels sicher kann sich keine(r) davon sein. Der Eindruck, dass wir eine sportlich besonders umkämpfte Meisterschaft erleben, bestätigt sich also bis zur letzten Runde.   Alexander Krastev hat am wichtigen Freitag,

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Nun ist auch die Frauen-Bundesliga betroffen!

USV Volksbank Halle erklärt Rückzug aus der höchsten deutschen Spielklasse und zugleich auch vom Mannschaftsspielbetrieb der Damen   Ich gebe zu, dass diese Nachricht vom 28. Mai 2015 auf der DSB-Webseite für mich zwar nicht unerwartet kommt, aber dennoch betroffen macht [ http://www.schachbund.de/news/frauenmannschaft-usv-volksbank-halle-zieht-sich-aus-der-1-schachbundesliga-zurueck.html ]. Nun trifft es also auch die Frauen-Bundesliga, und mit dem USV Volksbank Halle ist es nicht irgendeine Mannschaft, die das „Handtuch wirft“, sondern sie gehörte zu den zwölf Gründungsmitgliedern der höchsten deutschen Damen-Spielklasse, die ihren ersten Meister in der Saison 1991/92 ermittelten. Es war die SvG Lasker Steglitz Berlin, doch dieses Team gibt es längst nicht

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Chronik des laufenden Schachsinns [3]

Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet A-Trainer BERND ROSEN   Langsam ist das Ziel in Sicht, und die Spannung steigt. Leider wirkt sich das zum Teil nachteilig auf die Qualität der Partien aus. „Nerven behalten!“ lautet die wichtigste Parole in dieser wichtigen Endphase des Turniers.   U10   Richard Bethge hat weiter das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. In einer hochdramatischen Partie konnte er auch gegen den Setzlistenersten Leopold Franziskus Wagner gewinnen. Dabei profitierte er von einem etwas leichtsinnigen Ausflug der weißen Dame, die sich auf der Jagd nach dem Bauern b7 im schwarzen Lager verirrte:  

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [57]

Die Lösung der aktuellen Aufgabe gibt es immer eine Woche später mit dem neuen Test.   Mit UWE KERSTEN [Jahrgang 1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite, der aktuell Referent für Leistungssport in Hessen ist. Zu seinen ehemaligen Schützlingen zählt beispielsweise Schachprinz Dennis Wagner, der bereits Großmeister ist. Als Autor ist der FIDE-Meister mit zwei IM-Normen seit 2001 bei JugendSchach dabei. Uwe Kersten betreut dabei zwei Rubriken: die Eröffnungsecke und die Kombiecke.   Dann kombinieren Sie mal schön mit Uwe!   In diesem Monat veröffentlicht die JugendSchach in der Kombiecke 12 Taktikaufgaben aus Partien von

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Bei anderen gelesen [27]

Das neu gewählte DSB-Präsidum im Interview mit CARSTEN KARTHAUS, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Schachjugend   Zugegebener Maßen, es ist auch aus der Ferne beeindruckend, wie das Team der Deutschen Schachjugend [DSJ] in Willingen die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft 2015 medial in Szene setzt. Und das geschieht alles auf dem eigens dafür eingerichteten Internetportal mit der Startseite http://www.deutsche-schachjugend.de/dem2015/ . Da gibt es Chess-TV-live, das täglich 90 Minuten nach Rundenbeginn ausgestrahlt wird. Am Mittwoch kommentierten beispielsweise die Großmeister Artur Jussupow und Niclas Huschenbeth. Oder man kann den Sendungen von Radio DEM lauschen. Täglich erscheint die „fröhliche“ Meisterschaftszeitung GAUKLERBLATT , es gibt live-Eilmeldungen vom

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Chronik des laufenden Schachsinns [2]

Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet A-Trainer BERND ROSEN   „Wir leben bekanntlich im Zeitalter der Verpackung, und da wirkt so eine prosaische Überschrift wie ‚Turnierbericht’ natürlich etwas antiquiert und genügt einfach nicht dem hohen Standard, dem unser Meisterschaftszeitung GAUKLERBLATT verpflichtet ist – also: Was war los und wie steht’s“, hatte gestern unser Berichterstatter von der DJEM in Willingen A-Trainer Bernd Rosen erklärt und die Schlagzeile CHRONIK DES LAUFENDEN SCHACHSINNS“ gewählt. Heute seine Folge 2!   In den älteren Altersklassen sind nun 6 von 9 Runden, bei den Jüngeren 7 von 11 Runden gespielt, aber dennoch bleibt es

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Chronik des laufenden Schachsinns

Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet A-Trainer BERND ROSEN   Wir leben bekanntlich im Zeitalter der Verpackung, und da wirkt so eine prosaische Überschrift wie „Turnierbericht“ natürlich etwas antiquiert und genügt einfach nicht dem hohen Standard, dem unser Meisterschaftszeitung GAUKLERBLATT verpflichtet ist – also: Was war los und wie steht‘s?   U10   Die Spitzenbegegnung zwischen Alexander Krastev und Leopold Franziskus Wagner endete nach einem interessanten taktischen Zusammenprall mit einem wohl von der Furcht diktierten Friedensschluss schon im 25. Zug:   Meisterschaftszeitung Ausgaben: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Ausgelesen! [12]

„Ein Rundflug durch die Schachwelt“ von Rudolf Spielmann, neuveröffentlicht vom Jens-Erik Rudolph Verlag – Eine Buchempfehlung von JULIA KIRST   Der österreichische Schachspieler und -autor Rudolf Spielmann ist als glänzender Angriffsspieler bekannt. So erklärte Richard Réti in „Die Meister des Schachbretts“: „Spielmann wird als der letzte Romantiker einen Ehrenplatz in der Schachgeschichte einnehmen.“   Rudolf Spielmann wurde am 5. Mai 1883 in Wien geboren. Er begann ein Mathematikstudium, brach dieses aber ab, weil er fortan nur noch Profischachspieler sein wollte. Das Turnier in St. Petersburg im Jahre 1909 markierte seinen Aufstieg in Weltspitze: Er wurde Dritter hinter Lasker und Rubinstein.

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Nakamura [4]

Der etwas andere Bericht vom finalen Turnier der dritten FIDE-Grand-Prix-Serie in Chanty Mansijsk von RAYMUND STOLZE   Ich hatte es in meiner Vorschau auf die finale Etappe des FIDE-Grand-Prix-Serie 2014-15 bekanntlich angedroht: Nach Boris Gelfand [Baku], Fabiano Caruana [Taschkent] und Alexander Grischuk Tbilissi] fokussiere ich mich diesmal auf Hikaru Nakamura   [ http://de.wikipedia.org/wiki/Hikaru_Nakamura ]. Nun also Teil 4 und Schluss mit den Runden 8-11 sowie einen Ausblick auf das Kandidatenturnier im Frühjahr 2016.   Sonntag, 23. Mai, Runde 9   Feiertage gibt es nicht in Chanty Mansijsk. Eine Umfrage von Matthew S. Wilson auf Twitter hat u.a. ergeben, dass die

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Bis jetzt ist die DJEM weiblich!

Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet A-Trainer BERND ROSEN   Nach dem zweiten Turniertag sind rund ein Drittel der Partien gespielt, und erste Trends lassen sich ausmachen. Schon jetzt zeichnet sich in allen Altersklassen ein ganz hartes Ringen ab:   U10   Noch drei Spieler haben eine weiße Weste: Außer den beiden Ersten der Setzliste Leopold Franziskus Wagner aus Sachsen und Alexander Krastev (Hessen) freut sich auch Jakob Weihrauch (Hamburg) über seinen Platz an der Sonne. Unter den drei Verfolgern mit 3,5 Zählern fällt vor allem Dominik Kodalle (Bayern) auf, der von Platz 42 der Setzliste kommt. Meisterschaftszeitung

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Limburg Open 2015

Ruud Janssen: kurz entschlossen zum Turniersieg   Offiziell war das Turnier voll – Nachmeldungen vor Ort nur wenn vorangemeldete Spieler nicht auftauchen – aber für zwei Titelträger war doch noch Platz: GM Ruud Janssen und IM Twan Burg. Janssen ist “eigentlich” oder tendenziell ein Grossmeister der Kategorie “Karrierehöhepunkt: GM-Titel” – danach hatte er nur kurz Elo über 2500, mit momentan Elo 2464 hat er eher IM-Niveau. Auf der Turnierseite stand dann auch “Beiden [Janssen und Burg] fehlt wohl ein bisschen, um ganz vorne mitzuspielen – aber das Brett hat vier Seiten und nichts ist unmöglich.” Ob Janssen das mitbekommen hat

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Nur Elisabeth kann träumen …

Deutschlands Nummer 1 hat noch Chancen auf ein Ticket für die nächste K.o.-WM, aber bei der EM in Chakvi überrascht die Rumänin Mihaela Sandu – Ein Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE   So, am Dienstag [25. Mai] ist bei der 16. Frauen-Europameisterschaft in Chakvi/Georgien [18.-31. Mai] der einzige Ruhetag angesetzt. Dann haben die noch 98 verbliebenen Teilnehmerinnen aus 19 Ländern sieben Runden absolviert und noch vier vor sich. Im Tagesangebot steht „Different kinds of amusements“. Fragt sich nur, wer wirklich Lust haben wird, sich auf „Freizeitzerstreuungen“ ernsthaft einzulassen. Aus unserem deutschen Trio dürften da schon mit Zoya Schleining und Filiz Osmanodja

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Wer mit zwei Siegen startet …

Von den Deutschen Jugend-Einzelmeisterschaften in Willingen berichtet A-Trainer BERND ROSEN   Traditionell beginnt die Deutsche Jugend-Einzelmeisterschaft gleich mit einer Doppelrunde, in der sich die Favoriten aufgrund der Logik des Auslosungssystems erst mal gegen deutlich schwächer gewertete Spieler behaupten müssen. Wer hier strauchelt, geht mit einer spürbaren Hypothek in die nächsten Runden – doch wer mit zwei Siegen startet, hat noch nicht wirklich etwas erreicht. Schauen wir trotzdem, ob die Cracks die erwarteten Pflichtsiege auch eingefahren haben.   U10   Die drei Erstgesetzten stehen noch mit 2:0 vorne, mussten zum Teil aber schon sehr hart für ihre Punkte arbeiten. Momchil Kosev

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Endlich geht es ran an die Bretter!

Von den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften 2015 in Willingen berichtet SONJA KLOTZ   Am heutigen Pfingstsonntag [24. Mai] geht es endlich ran an die Bretter – und das gleich mit einer Doppelrunde. Ritterliche Taten sind zu erwarten. Natürlich dürfen Prognosen bezüglich der Favoriten nicht fehlen. Die Meisterschaftszeitung hat sich die einzelnen Altersklassen vorgenommen und wirft einen Blick auf Turnierfavoriten, Außenseiterchancen und Vorjahressieger.   U10/U10w   Beginnen wir mit den Jüngsten. Hier sind Prognosen wohl besonders schwer abzugeben und doch haben wir mit Leopold Franziskus Wagner einen recht deutlichen DWZ-Favoriten. Der Vorjahresfünfte Alexander Krastev findet sich auf dem zweiten Setzlistenplatz wieder. Doch auch

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