Maria und Natalja im Finale um die Schachkrone

Über die K.o.-Weltmeisterschaft der Frauen in Sotschi berichtet WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY   Erst nach dem Tiebreak standen die WM-Finalistinnen am Dienstagnachmittag fest. Maria Musitschuk aus der Ukraine und Natalja Pogonina aus Russland werden ab übermorgen [2. April] um den WM-Titel spielen, was sicher vor diesem K.o.-Turnier mit 64 Teilnehmerinnen nicht die am meisten prognostizierte Finalbegegnung gewesen sein dürfte.   Natürlich kann man nun darüber klagen, dass keinesfalls die nominell favorisierten Spielerinnen das Finale bestreiten. Aber beide Frauen haben sich auf ihrem Weg gegen stärkste Konkurrenz durchgesetzt und stehen verdient im alles entscheidenden Match um die Schachkrone.   Beginnen wir mit

Weiterlesen…

Videocoaching [22]

N.N. [1598] vs. N.N. [1557] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!   Im heutigen Videocoaching analysiert Niclas die Weißpartie von einem Spieler, der gerne anonym bleiben möchte. In einer Englischen Partie

Weiterlesen…

Veröffentlicht unter Video |

Bronze ist für den Neuling vor dem Saisonfinale sicher

Osterhasen für alle Spielerinnen und vier Punkte für Neuling Schwäbisch Hall – Ein Bericht vom Bundesliga-Wochenende in Leipzig von DR. THOMAS MARSCHNER   Nachdem bei der Runde am 7.Dezember in Schwäbisch Hall die Spielerinnen Nikoläuse erhalten hatten, gab es am vergangenen Wochenende [28./29. März] im Leipziger Sportforum der Jahreszeit angemessen Osterhasen für die gastgebenden Leipziger Spielerinnen und die Gäste aus Friedberg und Schwäbisch Hall, die hochfavorisiert in die Begegnungen der vorletzten Doppelrunde gingen. Für beide Leipziger Mannschaften geht es noch um den Klassenerhalt, für den möglicherweise der drittletzte Platz noch reichen kann, wenn nicht alle aufstiegsberechtigten Mannschaften von ihrem Recht

Weiterlesen…

Maria mit sieben auf einen Streich …

Allianz Leipzig, SK Lehrte und der SG Leipzig sind die drei Absteiger aus der Frauen-Bundesliga, OSG Baden-Baden unbeirrt auf Meisterkurs   In der vorletzten Doppelrunde der Saison 2014/15 ist bereits eine Entscheidung in der Frauen-Bundesliga gefallen. Mit Allianz Leipzig [0:18], SK Lehrte [1.17] und der SG Leipzig [2:16] stehen das Absteigertrio aus der Frauen-Bundesliga definitiv fest – es sei denn es gibt „Aufstiegsverweigerer“. In diesem Fall besteht noch Hoffnung für den Zwölften in der Abschlusstabelle. Zur Zeit ist es die Schachgemeinschaft aus der Messestadt, aber die Niedersächsinnen können in jedem Fall noch hoffen, denn sie treffen Zuhause auf das Leipziger

Weiterlesen…

Hallenser Damen verteidigen Platz 4

Ein Text-Bild-Bericht vom Frauen-Bundesligawochenende in Großlehna von JÜRGEN LUTHER, Teamchef des USV Volksbank   Am Wochenende mussten wir zur vorletzten Doppelrunde nach Großlehna. Dort warteten mit den Rodewischer Schachmiezen und dem amtierenden Deutschen Meister SC Bad Königshofen zwei richtige Brocken auf uns. Trotzdem wollten wir punkten, um unsere theoretische Chance zu wahren, noch Dritter werden zu können. Dazu wollten wir am Samstag endlich einmal wieder gegen Rodewisch gewinnen und am Sonntag schauen, was dann gegen Königshofen machbar ist.   Nach etwa zwei Stunden zog ich am Samstag Zwischenbilanz für mich und stellte fest, heute könnte es mit einem Sieg klappen.

Weiterlesen…

Unglaubliche Züge [38]

In der Ruhe liegt die Kraft – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 38. Folge wir heute veröffentlichen.   In

Weiterlesen…

„Ein Leben lang Französisch“

Dresdner Schach-Legende Wolfgang Uhlmann feiert heute 80. Geburtstag Von Hartmut Metz   Wolfgang Uhlmann beschäftigt sich derzeit in seiner Kolumne im Fachblatt „Rochade Europa“ mit den „ewigen Zweiten“. Selbst war der Dresdner in der DDR jahrzehntelang die Nummer eins – international reichte es dem Weltklassespieler aber nicht einmal zum „ewigen Zweiten“. Mit ein Grund war, dass nur olympische Sportarten exzessiv gefördert wurden – und Schach hatte trotz der enormen Popularität im Bruderstaat Sowjetunion keine Lobby in der DDR. Schlimmer noch: Die Großmeister um Uhlmann wurden von 1974 bis 1986 international vom Arbeiter- und Bauernstaat komplett ausgebremst. Heute feiert der elffache

Weiterlesen…

Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [48]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen. Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke

Weiterlesen…

8. Willi-Knebel-Gedenkturnier

Ein Schlussbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann   Sieger des mit 50 Teilnehmern sehr gut besetzten “8. Willi-Knebel-Gedenkturniers” alias “22. Offene Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren” ist Helmut Hassenrück (SG Gladbeck) mit 8 Punkten aus 9 Runden. Der Vorjahressieger Willy Rosen (Sportfreunde Katernberg) wurde mit 7,5 Punkten nur knapp auf Platz 2 verwiesen und Knut Andersen (Schachfreunde Buer) mit 6,5 Punkten erreichte Platz 3. Die Ruhrgebietsmeisterschaft der Senioren firmiert seit dem viel zu frühen Tod von Willi Knebel im Jahr 2007 als “Willi-Knebel-Gedenkturnier”. Willi Knebel war eine der bedeutendsten Schachpersönlichkeiten Nordrhein-Westfalens, als langjähriger Vorsitzender der Sportfreunde Katernberg Motor des Vereins und als

Weiterlesen…

Internationales Schachfestival: Aeroflot Open 2015

26. März bis 8. April – Mit deutscher Beteiligung   Auszug aus der Teilnehmerliste:   1 GM Mamedyarov Shakhriyar AZE 2756 2 GM Nepomniachtchi Ian RUS 2714 3 GM Ponomariov Ruslan UKR 2713 4 GM Rapport Richard HUN 2709 5 GM Vallejo Pons Francisco ESP 2708 6 GM Inarkiev Ernesto RUS 2706 7 GM Korobov Anton UKR 2694 8 GM Matlakov Maxim RUS 2693 9 GM Sasikiran Krishnan IND 2682 10 GM Fedoseev Vladimir RUS 2674 11 GM Grachev Boris RUS 2673 12 GM Petrosian Tigran L. ARM 2671 13 GM Sjugirov Sanan RUS 2669 14 GM Kovalenko Igor LAT

Weiterlesen…

Veröffentlicht unter Open |

Kaum Überraschungen

Ein Zwischenbericht zur K.o.-Weltmeisterschaft der Frauen in Sotschi von WGM CARMEN VOICU-JAGODZINSKY   Drei Runden sind bei der Frauen-WM gespielt, so dass nur noch acht Spielerinnen im Wettbewerb verblieben sind.   Da ich mich langsam auf die Bundesliga-Runde gegen Bad Königshofen vorbereiten muss, interessiert mich natürlich, wer von den sieben Starterinnen des amtierenden deutschen Meisters noch im Wettbewerb ist und am Samstag [28. März] auf keinen Fall nach Großlehna kommen wird. Von den gestarteten Spielerinnen sind nur noch Xue Zhao und Elisabeth Pähtz in Sotschi aktiv. Die deutsche Nummer Eins ist zwar überraschend in Runde gegen die 21-jährige Georgierin Meri

Weiterlesen…

Kurz & Knapp [05/15] – Die Schach-Ticker Turnier-Umschau

+++ DSB-Pokal-Endrunde komplett +++ China schlug Indien +++ Teilnehmer der Offenen Team-WM stehen fest +++   AUE/BERLIN/NORDHORN/SCHWARZENBACH. Die Saison 2014/15 nähert sich mit Riesenschritten ihrem Ende. Das trifft auch auf die 15. Deutsche Schach-Pokal-Meisterschaft für Mannschaften zu, deren Zwischenrunde am vergangenen Wochenende [21./22. März] über die Bühne ging. Der Modus war wie immer: Vier Gastgeber, jeweils vier Teams, die im K.o.-Modus die vier Endrunden-Teilnehmer ermitteln. Wo diese stattfinden wird, ist allerdings noch nicht entschieden, aber da zwei aus Berlin kommen, würde ich die deutsche Hauptstadt einmal favorisieren.    In Aue, setzte sich nicht der ESV Nickelhütte durch – der verlor

Weiterlesen…

Videocoaching [21]

Dustin Bachstein [2025] vs. Bernd Huemmer [2142] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!   In diesem Videocoaching analysiert Niclas eine weitere Partie von Dustin Bachstein, der diesmal mit Weiß gegen Bernd

Weiterlesen…

Veröffentlicht unter Video |

Halali in der Zweiten Frauen-Bundesliga

Werden die drei Staffelsieger im Osten, Süden und Westen „Aufstiegsverweiger“ sein? Im Oberhaus ist Baden-Baden ungefährdet   Es ist ja nicht so, dass wir angesichts der derzeitigen Diskussion um die Zukunft der Schach-Bundesliga die Situation bei den deutschen Vereinsmeisterschaften der Frauen völlig ausblenden würden. Schon deshalb nicht, weil am kommenden Wochenende [28./29. März] die vorletzte Doppelrunde in der höchsten Spielklasse ansteht und gleichzeitig die Zweite Liga ihr Finale spielt. Da sind es ja immer nur sieben Runden, also der Zeitaufwand hält sich im überschaubaren Rahmen – vier Wochenenden, und dann ist eigentlich alles vorbei. Die drei Meister in den Staffeln

Weiterlesen…

Kalenderblätter [23]

Meine Begegnungen mit Wolfgang Uhlmann [29. März 1935] – Zum 80. Geburtstag einer deutschen Schachlegende von RAYMUND STOLZE   Bei einem Jubiläum wie diesem – es ist der 80. Geburtstag der deutschen Schachlegende Wolfgang Uhlmann – frage ich mich natürlich: Wie kann ich seine Lebensleistung, und in diesem Fall betrifft sie in erster Linie das Schachspiel, so würdigen, das ich nicht nur dem Großmeister, sondern ebenso dem Menschen gerecht werden kann.   Was seine sportlichen Erfolge angeht, so sind sie längst vom Deutschen Schachbund spätestens im Jahre 2003 gewürdigt worden, wo unser Mann als erster Ostdeutscher Ehrenmitglied der Dachorganisation aller

Weiterlesen…

Ist das System Bundesliga so schlecht,

dass man es quasi abschaffen sollte oder muss?   Eine rhetorische Titelfrage stellen heisst, diese zumindest nicht mit einem uneingeschränkten JA beantworten, so sehe ich es jedenfalls. Als Deutscher, der seit Jahren im Ausland lebt, habe ich eine etwas andere, eben eine internationale Perspektive. Natürlich ist die Bundesliga eine Herausforderung, im sportlichen und finanziellen Sinn. Nur weil einzelne Vereine irgendwann “scheitern” – sei es wie Eppingen oder Wattenscheid nach vielen Jahren, sei es wie Wiesbaden nach nur einer Bundesligasaison – ist doch nicht das gesamte Format überflüssig. Ein Leistungsgefälle innerhalb der Bundesliga ist ebenso normal wie eine sportliche und finanzielle

Weiterlesen…

Bundesliga Österreich – Jenbach holt den 4. Titel in sechs Jahren

Meisterschaft entschieden   Jenbach gewinnt beim Bundesliga Finale im Kongresszentrum von Mayrhofen mit einem 4,5:1,5 Sieg gegen Wulkaprodersdorf den vierten Meistertitel in den letzten sechs Jahren. Aus dem kompakten Team stechen einige noch mit herausragenden Leistungen hervor. Topscorer der Liga ist Österreichs Bundestrainer David Shengelia mit 10/11. Sein ehemaliger deutscher Kollege, der jetzige Sportdirektor Uwe Bönsch steht mit 9,5/11 kaum nach. Dritte Stütze des Teams ist Philipp Schlosser mit 8,5/11. Die beste Performance von 2935 gelingt am Spitzenbrett Anrdei Volokitin mit unglaublichen 6,5/7. Silber und Bronze gehen an die Kärntner Vereine Maria Saal und Feffernitz. Markus Ragger erzielt ungeschlagen 8

Weiterlesen…

Unsere Besucher haben das Wort [3]

Christian Midderhoff: „Die Schach-Bundesliga ist nur zu retten, wenn alle an einem Strang ziehen …“   Der Schach-Ticker- Beitrag „Die Schach-Bundesliga am Scheideweg …“…“vom 18. März [ http://www.chess-international.de/Archive/36433#more-36433 ]   hat sein Echo gefunden. Auf die provozierende Frage: „Ist die Schach-Bundesliga eigentlich noch zu retten?“ hat uns Christian Midderhoff geantwortet, der 1, Vorsitzender der Schachfreunde Neuenrade ist. Gern veröffentlichen wir mit seiner Zustimmung den nachfolgenden Diskussionsbeitrag.   Die provozierende Frage hat mir natürlich mal wieder keine Ruhe gelassen.   Kurz und knapp beantwortet: JA, aber nur wenn alle an einem Strang ziehen und es Reformen gibt, die folgende Themen berücksichtigen sollten:

Weiterlesen…

Unglaubliche Züge [37]

Tal’s Weitblick – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet der 23-Jährige nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 37. Folge wir heute veröffentlichen.   Niclas zeigt ein weiteres Beispiel

Weiterlesen…

Die Qual der Wahl

5 min., 4 min. + 1 sek. oder 3 min. + 2 sek – Was ist denn nun das richtige Blitz? fragt sich Schach-Ticker-Autorin JULIA KIRST     Wenn ich mal wieder im Internet richtig blitzen möchte, habe ich die Qual der Wahl: 5 min., 4 min + 1 sek. oder 3 min + 2 sek? Das sind viele Optionen, die es dank elektronischer Schachuhren gibt. Angesichts dieser Möglichkeiten fragt man sich: Was ist denn nun das richtige Blitz?   Laut Definition ist Blitz alles, wo die Bedenkzeit pro Spieler geringer als 10 Minuten ist. Das ist natürlich weit gefächert.

Weiterlesen…