Unglaubliche Züge [34]

Absurd, aber genial! – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie an einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei seiner kreativen Ideen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 34. Folge mit dem Titel „Absurd, aber genial!“ wir heute

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Kalenderblätter [22]

„Ich spiele auf Sieg!“ – Zum 80. Geburtstag von Bent Larsen [4. März 1935 – 9. September 2010]   Als der Hamburger Großmeister Karsten Müller und ich an unserem gemeinsamen Buch „Zaubern wie Schachweltmeister Michail Tal …“ [Deutschsprachige Ausgabe Edition Olms, 2010] arbeiteten, wollten wir für die Rubrik „Zwischenzüge“ unbedingt auch einen persönlichen Beitrag von Bent Larsen [http://de.wikipedia.org/wiki/Bent_Larsen ].Der Aufgabe, ihn zu kontaktieren fiel mir zu. Da er regelmäßig für die Zeitschrift „KAISSIBER“ in der Rubrik „Ohne Krawatte“ u.a. originelle Beiträge zu Leserfragen veröffentlichte, kontaktierte ich Herausgeber Stefan Bücker, um zu erfahren, wie denn der besten dänische Schachspieler aller Zeiten

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Grischuk [4]

Tomaschewski „fliegt“ in Tbilissi zum Turniersieg und führt in der Grand-Slam-Serie, Grischuk stürzt ab – Ein Abschlussbericht von RAYMUND STOLZE   „Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber leben muss man es vorwärts.“ Søren Aabye Kierkegaard   Was für ein weiser und doch zutreffender Ausspruch des großen dänischen Philosophen, Essayisten, Theologen und religiösen Schriftstellers, der auch auf das Abschneiden von Alexander Grischuk beim dritten Turnier der FIDE-Grand-Prix-Serie 2014-15 zutrifft. Da war der 31-jährige Russe mir sowohl Optimismus und sicherlich auch Selbstbewusstsein nach Tbilissi angereist, um dann tief zu fallen. Wie konnte das bloß geschehen, wird er sich fragen, um

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [44]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen. Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie „Online-Kombiecke

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Cappelle-la-Grande Open 2015

Das größte Schachturnier in Frankreich findet statt vom 28. Februar bis zum 7. März   Das Cappelle-la-Grande Open ist ein Schachturnier das jedes Jahr im Februar stattfindet. Ununterbrochen seit 1985. Es hat sich über die Jahre zu einem der am stärksten besetzten Turniere in der Welt entwickelt. Die meisten Teilnehmer hatte das Open im Jahr 2001 zu verzeichnen. 702 Spieler kämpften um den Sieg und zahlreiche Ratingpreise. Zu Beginn des heute weltbekannten Open 1985, waren es nur 68 Teilnehmer. Über 600 Teilnehmer sind dieses Jahr vorangemeldet. Darunter vieleTitelträger aus aller Welt.   Cappelle-la-Grande ist eine französische Gemeinde mit 8022 Einwohnern

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Schachspektakel in Österreich am Wochenende

Drei Bundesligen in St. Veit!   Diesen Donnerstag setzt die 1. Bundesliga mit Runde 5 ihre Meisterschaft fort. Am Freitag steigen auch die Frauenbundesliga und die 2. Bundesliga Mitte ins Geschehen ein, womit sich gleich drei Bundesligen in der St. Veiter Blumenhalle – auch Austragungsort des 34. St. Veiter Jacques Lemans Open (11.-18. 7. 2015) zusammen finden. 86 Partien werden parallel gespielt. Für tolle Atmosphäre ist also gesorgt. In der 1. Bundesliga jagt ein Hit den anderen. So  kommt es am Donnerstag gleich zur Schlagerpaarung Erster gegen Zweiter – Jenbach gegen St. Veit. Man darf gespannt sein ob Jenbach so

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Auf zum Winterspecial!

Ein Bericht von einer ungewöhnlichen Turnierserie im Olsberg im Sauerland von CARMEN VOICU-JAGODZINSKY   Als ich noch kein Kind hatte und noch nicht regelmäßig Training gegeben habe, konnte ich ohne Probleme Turniere spielen, wann immer ich wollte. Heute ist die Freizeit knapp und das Angebot an Turnieren begrenzt, weil sowohl die Entfernung von zu Hause als auch die schulfreie Zeit beachtet werden muss.   Damit bleiben wenige Veranstaltungen übrig:   Zwischen den Feiertagen organisiert der SV Unna ein Turnier [www.svunna.de], an dem ich in den letzten Jahren regelmäßig teilgenommen habe.   Im letzten Jahr habe ich auch das Open des

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Videocoaching [17]

N.N. [1793] vs. N.N. [1821] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!   In der 17. Folge dieser Trainingsserie analysiert Niclas die Weißpartie von einem Spieler, der gerne anonym bleiben möchte. Aus

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Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren in Dresden

Rekordteilnahme mit 88 Teams – Ein Vorbericht von Prof. Dr. Bruno Müller-Clostermann   Nach der Europäischen Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren im Jahr 2013 (ESMM 2013), damals unter Schirmherrschaft der ECU, findet in Dresden vom 24.2. bis 4.3.2015 nun die Mannschaftsweltmeisterschaft der Senioren unter Schirmherrschaft der FIDE statt.   Das Turnier wird gemäß den FIDE-Regularien in den Sektionen 50+ („Jungsenioren“) und 65+ („Veteranen“) mit der Rekordteilnahme von insgesamt 88 Viererteams und mehr als 400 Spielern und Spielerinnen durchgeführt.   In der Sektion 50+ sind England (mit Short, Nunn, Arkell und Speelman), Deutschland (mit Bönsch und Bischoff) und die Slowakei (mit Ftacnik, Stohl

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Eine Reise nach Jerusalem

Wird der Russe Alexander Motyljow als Erster seinen EM-Titel in Israel verteidigen? – Eine Vorschau auf die 16. Europameisterschaften von RAYMUND STOLZE   Gerade ist in Zürich die Chess Chellange mit dem Sieg von Exweltmeister Viswanathan Anand im Klassischen Schach zuende gegangen, bis 27. Februar läuft in Tbilissi noch das dritte Turnier der FIDE-Grand-Prix-Serie 2014-15, da wartet mit den Europameisterschaften (23.2. bis 9.3.2015) in Israel die nächste hochkarätige Veranstaltung. Die 16. kontinentalen Titelkämpfe wurden nach Jerusalem vergeben, und immerhin werden mit Emil Sutovsky [Israel/2001]. Dieter Liviu Nisipeanu [Rumänien/2005], Zdenko Kozul [Kroatien/2006] sowie die Russen Jan Nepomnjaschtschi [2010], Wladimir Potkin [2011],

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Grischuk [3]

Mein „Held“ Alexander bricht in Tbilissi unerklärlich ein und Jewgeni Tomaschewski hat beste Chancen auf den Turniersieg – Ein zweiter Zwischenbericht von RAYMUND STOLZE   Runde 5, Freitag, den 20. Februar 2015   „Schach ist deshalb so schwer, weil es eine Suche nach der Wahrheit ist…“, lautet für den Berliner Autoren Christoph Brumme in seiner „Hommage an das königlichste aller Spiele“ der 99. von insgesamt „111 Gründe, Schach zu lieben“ [sein gleichnamiges lesenswertes Buch ist im vergangenen Herbst bei Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen]. „Die Wahrheit ist nicht subjektiv auslegbar, sondern objektiv gegeben, wenn auch vielleicht dem menschlichen Verstand nicht immer

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Meisterfeier in Thüringens Landeshauptstadt

Zweite Liga: Erfurter SK gewinnt im Osten und könnte aufsteigen +++ Im Süden Griesheim und Hofheim im Gleichschritt +++ DJK Aufwärts Aachen ist im Westen nicht aufzuhalten +++ Im Norden wittert König Tegel Berlin Morgenluft +++     „Im Osten geht die Sonne auf, im Süden ist ihr Mittagslauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen.“   Was diesen Kinderreim angeht, so trifft er vor allem in Liga 2 auf die Gruppe Ost zu, denn die sind der Zeit voraus – hier haben wir bereits seit dem vergangenen Wochenende [21./22. Februar] Feierabend, und die Meisterfeier gibt

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Sasbacher Nachwuchs trumpft auf

U16-Team gewinnt bei deutscher Meisterschaft Bronze Von Hartmut Metz   Die Schachfreunde Sasbach haben sich zu einem der stärksten Nachwuchsclubs der Republik entwickelt. Dies gipfelte jetzt in zwei Teilnahmen an deutschen Meisterschaften: Das U14-Team der Mädchen belegte in Regensburg Platz sechs. Noch mehr trumpften die Jungs der U16 auf. Das Quintett von Trainer Nikolaus Sentef gewann in Magdeburg die Bronzemedaille – und die Sasbacher streckten sogar die Hand nach dem Titel aus! Doch in der letzten Runde unterlag der Nachwuchs des rührigen Verbandsligisten dem von Doppelbauer Kiel. Die Nordlichter setzten sich durch das 2,5:1,5 mit 11:3 Punkten durch vor dem

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Unglaubliche Züge [33]

Zusammenspiel! – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei dieser kreativen Ideen des bald 23-Jährigen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ http://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 33. Folge mit dem Titel „Zusammenspiel!“ wir heute veröffentlichen.  

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10. und 11. Runde der Schach-Bundesliga

Am 21./22. Februar finden die 10. und 11. Runde der Saison 2014/15 statt. Entnehmen Sie dem folgenden Beitrag alle Infos zu den Kämpfen an den Spielorten München, Berlin, Hamburg und Eppingen. Von IM Georgios Souleidis   In München findet der Spitzenkampf des Wochenendes statt. Bremen trifft am Sonntag auf Schwäbisch Hall und möchte mit einem Sieg den zweiten Platz verteidigen. Gleichzeitig möchte Bremen die kleine Chance wahren, Baden-Baden an der Spitze noch einzuholen. Spannung verspricht ebenfalls der Kampf zwischen Schwäbisch Hall und Emsdetten, während die Gastgeber in beiden Kämpfen klarer Außenseiter sind.   Spielort: Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1, 80809 München

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [43]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.   Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie

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Hikaru Nakamura gewinnt die Zurich Chess Challenge 2015

Armageddon-Partie entscheidet Turniersieg   Nach fünf dramatischen Schnellschachrunden war der erste Schritt geschafft: Hikaru Nakamura hatte gegen den bislang führenden Viswanathan Anand eingeholt. Grundlage dafür war sein Sieg im direkten Duell der Runde drei des Schnellschachdurchgangs. Beide Spieler beendetet das Turnier mit neun Punkten in der Gesamtwertung und mussten den Turniersieg in einer einzigen Armageddon Blitzpartie ausspielen. Der Inder wählte die weißen Steine und  war so gezwungen die Partie gewinnen. Doch Nakamura schlug Anands Königsangriff schnell zurück und drang entscheidend mit seinen Schwerfiguren auf dem Damenflügel ein. Der weiße Versuch den Druck durch Figurentäusche zu verringern scheiterte. Nakamura fand stets

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Ausgelesen! [11]

Elmar Hennlein gibt eine erstaunliche Chronik über die Schach-Olympiaden der Frauen von 1957-2012 heraus – Eine ernst gemeinte Empfehlung von RAYMUND STOLZE   „Weil auch Frauen exzellent Schach spielen können“ ist für den Berliner Autoren Christoph Brumme in seiner „Hommage an das königlichste aller Spiele“ der 43. der insgesamt „111 Gründe, Schach zu lieben“ [sein gleichnamiges lesenswertes Buch ist im vergangenen Herbst bei Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen]. Nur schade, dass „Frauenschach“ selbst in den einschlägigen Schachzeitungen bislang bestenfalls eine stiefmütterliche Rolle spielt.   Ich will den Sachbuchautoren Elmar Hennlein nicht als „Don Quichotte“ bezeichnen, aber es gehört schon gehöriger Mut

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Schlussrunde im klassischen Schach in Zürich

Anand gewinnt das Turnier Von Marc Lang   In der heutigen letzten Runde der klassischen Begegnungen hatten die Spieler ihre letzte Chance noch einmal zwei Punkte für einen Sieg zu gewinnen. Schon ab morgen beim Blitzschach wird nur noch ein Punkt für den Sieg verteilt. Und so war zu erwarten, dass Spieler, die nicht als Schnellschachexperten gelten, heute noch einmal alles geben.   Die erste beendete Partie was das Match zwischen Hikaru Nakamura und Levon Aronian. Diese Partie zeigte einmal mehr, warum die Berliner Verteidigung in der Spanischen Partie auch als Berliner Mauer bezeichnet wird. Zwar zeigte Nakamura schon im

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Anand wins the Classical section of the Zurich Chess Classic – 5

Three draws meant that Viswanathan Anand won the Classical section of the Zurich Chess Challenge. However the winner of the event will be decided by a combination of these results and the rapid event tomorrow. The classical scores are worth double the rapid ones. Anand better than equalised against Sergey Karjakin and eventually used this to liquidate into a drawn endgame. Fabiano Caruana’s treatment of the Giuoco Piano presented Vladimir Kramnik with some novel problems but it didn’t prove enough to get a serious advantage. Final Round 5 Classical Standings (2pts for a win 1pt for a draw added to

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