Unglaubliche Züge [30]

Karpows Endspielmagie – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei dieser kreativen Ideen des bald 23-Jährigen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 kürzlich gestartet worden [ https://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 30. Folge wir heute veröffentlichen.   Weiß ist deutlich

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Tradewise Chess Festival 2015

Auf Gibraltar findet das nächste Top-Ereignis statt – 26. Januar bis zum 5. Februar 2015   Sonntag ist das Schachfestival in Wijk aan Zee zu Ende und am Dienstag geht es auf Gibraltar weiter. Allerdings in der Spitze mit einer anderen Besetzung. Das Tradewise Chess Festival 2015 zählt zu den am stärksten besetzten offenen Turnieren in der Welt. 8 Spieler der absoluten Weltklasse führen das Teilnehmerfeld an. Ganz vorn der wiedererstarkte Topalov mit 2800 Elo. Das Masters-Turnier ist offen für alle Spieler. Daneben gibt es noch vier unterschiedliche Turniere bis hin zu den Amateuren.   Die Topspiele werden über das

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Spitzenkämpfe in Emsdetten

Können die Gastgeber und Werder Bremen den bisher verlustpunktfreien Titelverteidiger OSG Baden-Baden stoppen und die Meisterschaft wieder offen gestalten? Ein Bericht von Georgios Souleidis   Mit der Begegnung Emsdetten gegen Bremen wird die 7. Runde abgeschlossen, bevor am 31.01/01.02 die 8. und 9. Runde absolviert werden. Entnehmen sie dem folgenden Beitrag alle Infos zu den Kämpfen an den Spielorten Emsdetten, Rostock, Solingen und Trier.       Emsdetten und Bremen beschließen mit ihrem Duell die 7. Runde der Saison 2014/15. Diese Mannschaften sind neben Baden-Baden noch ohne Niederlage in der laufenden Saison und offensichtlich die potentiell letzten Stolpersteine für den

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Moskau Open 2015

Vom 29. Januar bis 5. Februar   Auszug aus der Teilnehmerliste: 1 Nepomniachtchi, Ian 2714 GM RUS 2 Vallejo Pons, Francisco 2706 GM ESP 3 Lysyj, Igor 2700 GM RUS 4 Korobov, Anton 2687 GM UKR 5 Alekseev, Evgeny 2679 GM RUS 6 Sjugirov, Sanan 2678 GM RUS 7 Inarkiev, Ernesto 2675 GM RUS 8 Khismatullin, Denis 2673 GM RUS 9 Grachev, Boris 2670 GM RUS 10 Fedoseev, Vladimir 2668 GM RUS 11 Petrosian, Tigran L. 2663 GM ARM 12 Artemiev, Vladislav 2659 GM RUS 13 Kokarev, Dmitry 2645 GM RUS 14 Mamedov, Rauf 2642 GM AZE 15 Khairullin, Ildar

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [40]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.   Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie

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Kurz & Knapp [03/15] – Die Schach-Ticker Turnier-Umschau

+++ Aserbaidschan sagt Team-WM ab +++ Senioren rocken Schach in Berlin +++ Positive News aus Baku +++ Termine für Frauen-EM stehen +++ In Brasilien gewinnt Rafael Leitao seine achte Landesmeisterschaft +++ In Armenien fehlten die Besten +++   BAKU. Im Grunde kam diese Absage erwartet, aber nun ist es amtlich: Aserbaidschan wird nicht an der 10. Team-Weltmeisterschaft in Zaghkadsor – die Stadt liegt 40 Kilometer nördlich der armenischen Hauptstadt Jerewan – teilnehmen [https://www.azerisport.com/articles.php?item_id=20150126160928748&sec_id=20 ]. Wieder einmal dominiert auch im Schachsport die Politik. Die leidtragenden sind die Aktiven des zweimaligen Mannschafts-Europameisters [2009 und zuletzt 2013], die sich vor zwei Jahren durch

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Eine historische Momentaufnahme

Weltmeisterin Hou Yifan überholt im Live-Rating Judit Polgar, die ein Vierteljahrhundert die Nummer 1 im Frauen-Schach war   Eigentlich hatte ich den Wechsel in der Frauen-Weltrangliste bereits beim Elite-Turnier in Wijk aan Zee erwartet, aber daraus wurde dann doch nichts. Vor allem der Einbruch gegen den Lokalmatador Loek van Wely war wohl daran Schuld, dass es Hou Yifan   [ https://de.wikipedia.org/wiki/Hou_Yifan ] nicht gelang, endlich Judit Polgar [ https://de.wikipedia.org/wiki/Judit_Polg%C3%A1r ] von Platz 1 zu verdrängen. Die inzwischen 38-jährige Ungarin [23. Juli 1976] hatte diese Rang bei den Frauen mehr als ein Vierteljahrhundert verteidigt und es in ihrer beeidruckenden Schachkarriere sogar

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Seite 64: SCHACH-Fragen [24]

HEUTE: Lawrence Trent [England]   Das Schwerpunktthema im aktuellen Heft 2/2015 von SCHACH [https://www.zeitschriftschach.de/ ] ist ein großer Rundflug auf insgesamt 61 Seiten durch insgesamt 20 Turniere auf vier Kontinenten – von der U16-Olympiade im ungarischen Györ bis zum Auftakt des diesjährigen 77. Tata Steel in Wijk aan Zee. Interessant finde ich auch den Beitrag von Frank Zeller über die „Schachliterarischen Höhepunkte aus 2014. Und das trifft auch auf die SCHACH-Schule von Mihail Martin zu, der sich in seinem Artikel „Das phantastische b6-b5“ über Vorgänger dieses thematischen Bauernopfers beschäftigt, das Herausforder Viswanathan Anand in der elften WM-Partie gegen Titelverteidiger Magnus

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Winterliche Schachträume

Ein persönlicher Erlebnisbericht vom Frauen-Bundesliga-Wochenende in Rodewisch von JULIA KIRST   Es war wieder soweit: Ein Bundesliga-Wochenende stand an. Unser Team musste nach Rodewisch reisen. Als wir dort ankamen, fiel eines sofort auf: Die Landschaft war märchenhaft weiß. Es war also Winter in den Bergen.   Für uns ging es am Samstag gegen den Titelverteidiger aus Bad Königshofen (wo wir natürlich krasser Außenseiter waren) und am Sonntag gegen den Gastgeber, die Schachmiezen aus Rodewisch. Gegen Bad Königshofen rechneten wir uns kaum Chancen aus (hofften aber dennoch auf ein Märchen am Schachbrett), und gegen Rodewisch wollten wir für eine Überraschung sorgen.

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Videocoaching [13]

N.N. vs. N.N. [1920] – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   In der Serie Videocoaching analysiert Niclas Huschenbeth ausführlich eine Partie und geht dabei spezifisch auf Fehler und Ungenauigkeiten desjenigen ein, der ihm die Partie zugeschickt hat. Außerdem stelle Niclas Vermutungen an, was die Ursachen der gemachten Fehler sein könnten, damit der Spieler weiß, woran er arbeiten sollte. Viel Spaß beim Anschauen des Videos und wir hoffen, dass Sie aus den Fehlern eines anderen auch viel mitnehmen können!   In der 13. Folge analysiert Niclas diesmal die Weißpartie von einem Spieler, der gerne anonym bleiben möchte. Niclas sieht den

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Am Ende entschied die Erfahrung für Baden-Baden

Vom Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga zwischen Vizemeister OSG und Neuling SK Schwäbisch Hall bericht DR. THOMAS MARSCHNER   Der OSG Baden-Baden hat das Spitzenspiel in der Frauen-Bundesliga gegen Neuling SK Schwäbisch Hall nach spannendem Verlauf mit 4:2 für sich entschieden und steht dicht vor dem Gewinn der neunten deutschen Meisterschaft – einziger Stolperstein in den verbleibenden Runden könnte noch die Mannschaft aus Halle sein. Der große Respekt vor dem Aufsteiger aus Württemberg war daraus abzulesen, dass Baden-Baden in absoluter Topbesetzung antrat, darunter waren mit Anna Musitschuk und Victorija Cmilyte zwei Spielerinnen, die den Großmeistertitel der Männer innehaben und mit Maria Musitschuk

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Bei anderen gelesen [22]

Eine tolle Werbung für das Frauenschach! – Volker Brandt von den Schachfreunden Wilstermarsch im Interview mit Christian Zickelbein vom Hamburger SK   Es ist gut, verständnisvolle Freunde und Kollegen zu haben, die wissen, wie wichtig gerade für Schach gute Öffentlichkeitsarbeit ist. So hat mir Christian Zickelbein ein Interview gemailt, das Volker Brandt für die dortige Lokalzeitung mit ihm geführt hat. Der 1. Vorsitzende der Schachfreunde Wilstermarsch wollte mit diesem Beitrag Reklame für das Frauen- und Mädchenschach machen. Journalistischer Aufhänger war für Volker Brandt das Heimspiel zwischen seinem am 5. April 2014 gegründeten Verein und der vierten Mannschaft des Hamburger SK

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Abschlussbericht zu Wijk aan Zee

Carlsen und dann ein Quartett   Alles geht irgendwann zu Ende – auch bei Tata Steel werden “nur” bzw. natürlich immerhin dreizehn Runden gespielt. Das reicht allerdings – nicht nur Spieler sondern auch Reporter (zumindest dieser) sind danach erschöpft. Aber ich habe noch genug Energie für einen letzten Beitrag – einige Kollegen sitzen momentan vielleicht bereits im Flieger Richtung Gibraltar. Das rein schachliche Geschehen war im letzten Bericht “Noch ein Freitag in Wijk aan Zee” etwas unterbelichtet, das hole ich noch nach, dann Runde 12, dann Schwerpunkt die letzte Runde mit wieder Eindrücken und Interviews vor Ort. Und auch ein

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Halles Frauen auf Platz 4!

Ein Text-Bildbericht vom Bundesliga-Wochenende des USV Volksbank von Mannschaftsleiter JÜRGEN LUTHER   Die Reise führte uns am Wochenende zur 6. und 7. Runde nach Lehrte. Für einen Auswärtskampf kein weiter Weg und das Wetter spielte auch mit. Es schneite, während wir am Samstag spielten, und der Regen am Sonntag suchte sich auch genau die Spielzeit aus. Also volle Konzentration auf die Partien!   Am Samstag waren die Mädels vom Hamburger HSK unsere Gegnerinnen. Wir konnten mit Tatiana Kononenko antreten, die nach langem Kampf mit den Behörden wieder ein Visum für Deutschland hat. Und das war natürlich eindeutig eine Verstärkung gegenüber

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Meisterschaft so gut wie entschieden

In der Frauen-Bundesliga gewinnt OSG Baden-Baden das Spitzenduell gegen Aufsteiger SK Schwäbisch Hall 4:2 und steht vor dem neunten Titelgewinn   Dass in Friedberg die Meisterschaftsentscheidung in der Frauen-Bundesliga fallen könnte, war Titelverteidiger SK Bad Königshofen schon klar. Nach der unglücklichen 2,5:3,5-Niederlage gegen den OSG Baden-Baden zum Saisonauftakt blieb einzig die Hoffnung, dass SK Schwäbisch Hall den Rekordmeister bezwingen könnte, um dann die Chance zu nutzen, gegen den Aufsteiger zu gewinnen. Damit wären Baden-Baden, Schwäbisch Hall bei normalen weiteren Verlauf am Ende mit jeweils zwei Minuspunkten belastet gewesen. Da die Brettpunkte bei der Meisterschaftsentscheidung außen vor bleiben, hätte es ein

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Iwantschuk nicht „verrückt“ genug

Sonst so risikofreudiger Ukrainer bremst Carlsen lieber aus Von Hartmut Metz   Der „verrückte“ Wassili Iwantschuk (Foto Copyright Alina l’Ami ) sollte Magnus Carlsen aufhalten! Der Ukrainer in Höchstform und in mental guter Verfassung kann jeden schlagen – doch so „verrückt“ war selbst Iwantschuk in der zehnten Runde beim Tata-Steel-Turnier in Wijk aan Zee nicht: Der 45-Jährige fackelte trotz des Aufschlags mit Weiß nicht lange, holzte jede Figur vom Brett, die sich ihm in den Weg stellte – und nach 18 Zügen war angesichts der nur noch verbliebenen Schwerfiguren und Bauern das Remis gegen Carlsen perfekt. Schließlich hatte der 24-Jährige die

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Noch ein Freitag in Wijk aan Zee

Mit Überstunden für den Reporter   Ich hatte vor Ort und auch redaktionsintern angekündigt, erst Montag noch einen abschliessenden Bericht zu schreiben – aber das würde zu viel für einen Beitrag, und mindestens eine (womöglich) exklusive Info will ich aktuell publizieren. Ich beginne diesen Artikel mit einem ‘Bilderrätsel’: Wer ist alles auf dem Titelfoto? Das werde ich später auflösen, und das war ein Grund, warum ich fast bis zum Ende der Runde vor Ort blieb. Danach war mein ‘Arbeitstag’ immer noch nicht zu Ende – das letzte Interview entstand teilweise im Zug von Beverwijk nach Uitgeest.   Im A- Turnier

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Unglaubliche Züge [29]

Aus heiterem Himmel – Schachtraining mit Großmeister NICLAS HUSCHENBETH, Baltimore/USA   Der junge Hamburger Großmeister Niclas Huschenbeth [29. Februar 1992] ist tatsächlich auch ein außergewöhnlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Obwohl er seit August 2012 Psychologie einer Universität in Baltimore in den Vereinigten Staaten studiert, findet er nach wie vor Zeit, um in Sachen Schach aktiv zu sein. Drei dieser kreativen Ideen des bald 23-Jährigen können die Schach-Ticker-Besucher nutzen: Es sind die Trainingsserien Let’s blitz – GM-Special, Let’s rapid – sie ist mit Teil 1 gerade gestartet worden [ https://www.chess-international.de/Archive/31428#more-31428 ] – und Unglaubliche Züge, deren 29. Folge mit dem Titel Aus heiterem Himmel

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Online-Kombiecke mit Uwe Kersten [39]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach   Dass sich unser Schach-Ticker-Team ständig Gedanken macht, mit welchen thematischen Angeboten wir Sie überraschen können, versteht sich. Die Besucherzahlen auf der Webseite signalisieren uns, dass wir in den meisten Fällen richtig liegen.   Und doch gibt es sicherlich noch Reserven, nicht zuletzt auch mit Ihrer geschätzten tatkräftigen Unterstützung. Eine Lücke werden wir hoffentlich jetzt in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [ www.jugendschach.com ] schließen. Bisher fehlte nämlich ein regelmäßiges Trainingsangebot. Da der weitaus größte Teil aller Schachpartien durch Taktik entschieden wird, haben wir am 3. Mai 2014 die Serie

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Kalenderblätter [21]

Der Schattenmann – zum 80. Geburtstag von Alexander Nikitin [27. Januar 1935]   Durch meine Arbeit als Cheflektor im Sportverlag Berlin hatte ich wahrlich das Glück, auch einige jener „Schattenmänner“ kennen zu lernen, die immer nur im „Background“ und dennoch voller Hingabe für die Erfolge ihrer weltberühmten Schützlinge arbeiteten. Ich nenne nur stellvertretend einmal den für mich unvergessenen Alexander Koblenz, ohne den Mischa Tal wohl niemals Weltmeister geworden wäre, und Alexander Nikitin. Im Sommer 1973 entdeckte er bei Jugendwettkämpfen in Vilnius bereits in der 1. Runde einen Jungen, der unruhig auf seinem Stuhl hin und her rutschte. „Er spielte in

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